Schütz investiert in hochmodernen IBC-Produktionsstandort der BASF
BASF und Schütz haben einen Ansiedlungsvertrag über den Bau eines hochautomatisierten Produktions- und Lagerstandorts für Intermediate Bulk Container (IBC) am Hauptsitz der BASF in Ludwigshafen unterzeichnet.
Die neue Produktionsanlage für IBC dient der langfristigen und zuverlässigen Versorgung des BASF-Werks mit Industrie-verpackungen. Der Baustart für die IBC-Fertigungsanlage ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.
Schütz hat gemeinsam mit der BASF ein neues, ganzheitliches Versorgungskonzept mit industriellen Verpackungen für den Standort entwickelt, in dessen Zuge das künftige Produktionswerk von Schütz und der Chemiestandort infrastrukturell und logistisch eng miteinander verzahnt werden. Kernbestandteil ist der Aufbau der State-of-the-Art-Anlage zur IBC-Herstellung auf einem Grundstück direkt am Werksrand des Chemieunternehmens. Darüber hinaus sieht das Konzept ein hochmodernes, digitalisiertes Packmittellager vor, das sich an die Container-Produktion anschließen wird, sowie den weiteren Ausbau der Wiederverwendung, Aufbereitung und des Recyclings genutzter Verpackungscontainer. „Dieses Projekt ist nicht nur ein starkes Signal für eine zukunftsfähige Standortentwicklung, sondern steht auch für hocheffiziente, kundenspezifische On-Site-Lösungen und den weiteren Ausbau unserer Rolle als strategischer Partner der Industrie“, sagt Roland Strassburger, CEO der Schütz-Gruppe.
„Die gezielte Ansiedlung langjähriger Partner und die Investition in standortnahe Produktionskapazitäten schaffen entscheidende strukturelle Vorteile für unser Stammwerk“, sagt Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte, BASF. „Die Integration der IBC-Fertigung in unsere Wertstoff- und Produktionskreisläufe stärkt langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit.“
„Mit der Ansiedlung von Schütz in nächster Nähe zu unserem Werksgelände schaffen wir ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit für den Standort. Die räumliche Anknüpfung und Einbindung macht es möglich, Transportwege kurz zu halten und rund um die Uhr flexibel auf sich verändernde Bedarfe in unseren Produktionsbetrieben und Anlagen zu reagieren“, sagt Uwe Lohr, Senior Vice President Global Indirect Procurement, BASF.
Jahrzehntelange Partnerschaft als Fundament
Die Zusammenarbeit zwischen BASF und Schütz reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Ein Meilenstein war die Entwicklung des weltweit ersten IBC im Jahr 1975 durch Udo Schütz in enger Zusammenarbeit mit der BASF – eine Innovation, die sich weltweit zur Standardindustrieverpackung entwickelte. Auch in den Betrieben am Ludwigshafener BASF-Stammsitz, wo der klassische Intermediate Bulk Container unter anderem zur Lagerung und zum Transport chemischer Produkte in flüssiger Form eingesetzt wird. Dazu können typischerweise chemische Grundstoffe wie Dispersionen, Additive oder Tenside zählen. Heute betreibt Schütz ein globales Produktionsnetzwerk mit mehr als 70 Standorten und beliefert neben BASF-Standorten weltweit auch zahlreiche weitere Kunden aus unterschiedlichsten Industrien.












