23.05.2026 • News

PCC im ersten Quartal 2026 mit stabilen Ergebnissen

Der PCC-Konzern hat im ersten Quartal eine stabile Ergebnisentwicklung trotz geringeren Umsatzes erreicht. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging gegenüber dem Vorjahresquartal nur leicht, um 2,9% auf 13,0 Mio. EUR zurück, der Umsatz sank um 12,0% auf 221,0 Mio. EUR.

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© PCC

Während das Segment Handel & Services ein Umsatzplus verbuchte, zeigten sich insbesondere im Polyole-, Chlor- und Silizium-Segment Umsatzrückgänge. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem geringeren Preisniveau als im Vergleichsquartal. Zudem betrieben wir damals noch die seit Sommer 2025 temporär stillgelegte Siliziummetall-Anlage in Island. Beim EBITDA wurden die Rückgänge im Tenside- und Chlor-Segment teilweise durch Ergebnisverbesserungen im Segment Handel & Services sowie einen geringeren Verlust im Segment Silizium & Derivate kompensiert.

Beim operativen Ergebnis (EBIT, Ergebnis vor Zinsen und Steuern) kam die PCC-Gruppe im ersten Quartal auf einen Verlust von -7,8 Mio. EUR, nahezu unverändert zum Vorjahresquartal (-7,9 Mio. EUR). Das Vorsteuerergebnis (EBT) zeigte sich um 52,1% auf -15,5 Mio. EUR verbessert, was im Wesentlichen aus einem positiven und gegenüber dem Vorjahr um 16,7 Mio. EUR erhöhten Ergebnisbeitrag aus Wechselkursveränderungen resultiert.

„Insgesamt verzeichnet die PCC-Gruppe nach einem eher verhaltenen Start ins neue Geschäftsjahr 2026 seit Anfang März einen deutlichen Aufwärtstrend in ihren Kernaktivitäten", erklärt Riccardo Koppe, Finanzvorstand/Chief Financial Officer der PCC SE und ergänzt: „Diese positive Geschäftsentwicklung basiert auf höheren Anlagenauslastungen und einer seit Ausbruch des Iran-Krieges anhaltend hohen Auftragslage in den Chemiesegmenten der PCC-Gruppe.“ Preissteigerungen bei Rohstoffen können bislang durch höhere Verkaufspreise kompensiert werden und es bestehen keine Versorgungsengpässe bei Rohstoffen. Dieser Trend hält aktuell an.

Entwicklung in den Konzernsegmenten

Umsatzstärkstes Segment ist weiterhin Tenside & Derivate. Erlöse und EBITDA gingen aufgrund niedrigerer Preise zurück. Seit Anfang März verzeichnet das Segment einen starken Anstieg der Nachfrage. Dies gilt auch für das Segment Polyole & Derivate, welches das Quartal mit einem verbesserten EBITDA bei rückläufigem Umsatz abschloss. Im Segment Chlor & Derivate blieben im ersten Quartal die Preise stabil zum Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal resultierte daraus allerdings ein preisbedingter Umsatzrückgang.

Der vorübergehende Stillstand der Siliziummetall-Produktion hielt auch im ersten Quartal 2026 an. Der Umsatz, aber auch die Verluste des Segments Silizium & Derivate gingen daher deutlich zurück. Marktprognosen gehen von einer Erholung des Preisniveaus Ende 2026 oder Anfang 2027 aus und unter bestimmten wirtschaftlichen und regulatorischen Bedingungen kann sich die PCC dann ein Wiederanfahren vorstellen.

Außerordentlich gut entwickelte sich das Geschäft im Segment Handel & Services. Der Umsatz stieg um 26,2%, das EBITDA um 34,9% und das EBT verfünffachte sich nahezu zum Vorjahresquartal. Im Segment Logistik verteidigte die intermodale Containerlogistik die Marktführerschaft in Polen. Das Segment erreicht seit Anfang März wieder Steigerungen von Umsatz und operativem Ergebnis. Im gesamten ersten Quartal gingen Umsatz und Ergebnisse gegenüber dem Vorjahresquartal etwas zurück.

Im Segment Holding & Projekte konnte die Auslastung der 2024 in Betrieb genommenen Alkoxylate‑Anlage in Malaysia weiter gesteigert und im März nahezu Vollauslastung erreicht werden.

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PCC SE

Moerser Straße 149
47198 Duisburg
Deutschland

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