01.04.2026 • News

Messer mit solider Geschäftsperformance

Messer hat sich erfolgreich an ein volatiles Umfeld angepasst, das von geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt ist.

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© Messer

Im Jahr 2025 erzielte Messer einen Umsatz von 4,5 Mrd. EUR und ein EBITDA von 1,4 Mrd. EUR – was im Vergleich zu 2024 weitgehend stabil blieb – während Messer eine Marge von 31% beibehielt. Das Unternehmen erwirtschaftete einen starken Cashflow. Die Nettoverschuldung sank um 304 Mio. EUR auf 3,2 Mrd. EUR.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Messer ein stabiles und solides Unternehmen ist, das auch in herausfordernden Zeiten erfolgreich agiert. Unsere starke Bilanz und gezielte Investitionen in zukunftsorientierte Märkte und Technologien sichern unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit“, betonte CEO Bernd Eulitz.

Weiterhin hohe Investitionen in globale Kapazität
Im Jahr 2025 investierte Messer 747 Mio. EUR, vor allem in neue Produktionsanlagen und die Modernisierung bestehender Werke. Der Schwerpunkt lag auf dem Bau von Luftzerlegungsanlagen in den Vereinigten Staaten, China und Vietnam sowie auf Produktionsanlagen bei Kunden, CO2-Produktionsanlagen und Gasflaschenabfüllwerke in Europa. Darüber hinaus investierte das Unternehmen in die Entwicklung von Technologien zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Diese Investitionen folgten einer umsichtigen Kapitalallokationsstrategie und unterstreichen Messers Engagement für nachhaltige Lösungen und die Unterstützung der Energiewende.

Die strategischen Investitionen des Jahres 2024 in Heliumanlagen und -reserven in den Vereinigten Staaten stärkten Messers Beschaffungskapazitäten und operative Flexibilität bei der Kundenversorgung.

Die globale Präsenz bleibt ein entscheidender Faktor für die Stabilität
Messers ausgewogene internationale Präsenz, die auf einem „Local-for-Local“-Ansatz basiert, sowie das breit gefächerte Portfolio an Produkten, Endmärkten und Kunden bilden die Grundlage für die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens. Währungsbereinigt verzeichneten alle Regionen ein Umsatzwachstum. In Asien stieg der Umsatz – trotz eines anhaltend deflationären Umfelds in China – insbesondere in den Bereichen Elektronik und Batteriematerialien sowie in der Stahlindustrie. In Europa wurde das Wachstum durch die steigende Nachfrage aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie nach medizinischen Gasen getragen. In Nord- und Südamerika stieg der Umsatz vor allem aufgrund der höheren Nachfrage aus Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Elektronik sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Innovation und Nachhaltigkeit
Messer konzentrierte sich weiterhin auf Forschung und Entwicklung, um innovative Anwendungstechnologien in allen Branchen voranzutreiben. Ein Schwerpunkt liegt auf der Dekarbonisierung von Prozessen und dem Einsatz von grünem Wasserstoff bei Kunden. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in die Digitalisierung seiner Prozesse, um Effizienz und Nachhaltigkeit weiter zu steigern.

Ausblick für 2026
Für 2026 erwartet Messer ein makroökonomisches Umfeld, das weiterhin von geopolitischen Spannungen und hoher wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt sein wird. Währungsbereinigt wird sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA ein Anstieg erwartet. Das Unternehmen plant zudem, seine Marktposition durch anhaltend hohe Investitionen in wachstumsstarken Regionen und Technologien konsequent auszubauen. Infolgedessen wird ein leichter Anstieg der Nettoverschuldung erwartet.

„Wir blicken optimistisch in die Zukunft. Mit unserer klaren strategischen Ausrichtung, unserer finanziellen Stärke und unserem Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit sind wir hervorragend positioniert, um die Chancen der kommenden Jahre zu nutzen“, sagte Bernd Eulitz.

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