H.C. Starck: Umsatzsteigerung trotz schwacher Rohstoffmärkte

H.C. Starck hat sich 2015 trotz des schwierigen Marktumfelds gut behauptet. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf 815,2 Mio. EUR (2014: 785,9 Mio.). Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte das Unternehmen weltweit 2.679 Mitarbeiter (2014: 2.678).

„Das vergangene Jahr war für H.C. Starck aufgrund der Situation an den Rohstoffmärkten sehr herausfordernd“, erklärte Dr. Engelbert Heimes, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Bedarf und Versorgung befinden sich derzeit für einige unserer wichtigsten Rohstoffe im Ungleichgewicht, was zu einem deutlichen Preisverfall geführt hat. Diese außergewöhnliche Marktsituation wird aber nicht von Dauer sein. Es ist eine Frage der Zeit, bis sich ein neues Gleichgewicht eingestellt hat und sich das Preisniveau wieder deutlich nach oben entwickeln kann.“

Dr. Engelbert Heimes, bisher Vorsitzender des Aufsichtsrates, hat nach dem Austritt von Dr. Andreas Meier die Geschäftsführung übernommen. Er legt damit sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates nieder, welches Gregor Böhm, Co-Head der Europe Buyout Advisory Group bei The Carlyle Group, übernimmt. Zudem rückt Dr. Jens Knöll als Chief Operating Officer (COO) und stellvertretender Geschäftsführer in die Geschäftsführung auf.

Dr. Knöll stieß im Februar 2015 als Chief Strategy and Transformation Officer zum Unternehmen. In dieser Zeit setzte er mit großem Erfolg das Turnaround Programm um, wodurch Umsatzsteigerungen, eine Senkung von Rohstoff- und Herstellungskosten sowie nachhaltige Prozessverbesserungen in den Pulverdivisionen erreicht werden konnten. In seiner neuen Rolle wird Dr. Knöll auch weiterhin für die Überführung der Pulverbereiche in eine neue gesellschaftsrechtliche Struktur verantwortlich sein. Die Zielsetzung hierbei ist die Stärkung der unternehmerischen Eigenständigkeit und Ergebnisverantwortlichkeit in den neu geschaffenen Einheiten. Die im Rahmen dieses Programms entstandene Idee der Entwicklung eines Chemieparks in Goslar wird ebenfalls von Dr. Knöll verantwortet.

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