Geschäftsmodelle deutscher Chemieunternehmen bewähren sich in der Krise
Die weltweite Wirtschaftskrise hat die chemische Industrie in Deutschland im ersten Halbjahr 2009 schwer getroffen. Dies belegt einmal mehr die zehnte CHEMonitor-Umfrage vom Juli bis August 2009. Fast alle der befragten Unternehmen melden Umsatzrückgänge, über ein Drittel sogar Einbrüche um mehr als 20%. Doch die Branche scheint den Stresstest zu bestehen: „Die meisten Chemiemanager haben ihre vor der Krise formulierten Strategien konsequent umgesetzt und Geschäftsmodelle nicht nennenswert verändert", fasst Dr. Sven Mandewirth, geschäftsführender Partner bei Droege & Comp., die Analyseergebnisse zusammen. Das aktuelle Trendbarometer bestätigt zudem den positiven Konjunkturtrend im zweiten Quartal 2009: Erstmals seit Ende 2007 steigt der Anteil der Chemieunternehmen, die ihre Investitionen in den kommenden 12 Monaten erhöhen wollen, wieder deutlich an.
Dem Panel des CHEMonitor, einem gemeinsamen Trendbarometer von CHEManager und der Unternehmer-Beratung Droege & Comp., gehören ca. 300 Top-Entscheider der deutschen Chemiebranche an. Sie werden in einem Rhythmus von drei Monaten zu ihrer Einschätzung der konjunkturellen Lage befragt.

In den bisherigen CHEMonitor-Befragungen wurden wechselnde und wiederkehrende Schwerpunktthemen analysiert. Einen Überblick über alle bisherigen Befragungen erhalten Sie im CHEMonitor-Archiv.
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