16.04.2016 • News

Freudenberg mit positiver Entwicklung

Der Technologiekonzern Freudenberg konnte trotz herausfordernder Rahmenbedingungen seine gute Geschäftsentwicklung weiter fortsetzen. Im Jahr 2015 hat das Unternehmen auf quotaler Konsolidierungsbasis den Umsatz auf 7.571,6 Mio. EUR (VJ. 7.039,1 Mio. EUR) gesteigert. Dies ist ein Anstieg von 532,5 Mio. EUR und entspricht einer Steigerung von 7,6% gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um die Währungskurseffekte ist der Umsatz um 1,6% gewachsen. Der Umsatz hat sich in nahezu allen Geschäftsgruppen erhöht, obwohl die weltweiten konjunkturellen Rahmenbedingungen schwierig waren, insbesondere in Südamerika und Russland, aber auch durch das verlangsamte Wachstum in China. Ebenfalls herausfordernd waren die Entwicklungen im Öl- und Gasgeschäft, im Bergbau, in der Bauindustrie und in der Landwirtschaft. Das Konzernergebnis betrug 522,0 Mio. EUR (VJ. 478,3 Mio. EUR). Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte die Gruppe 40.474 Mitarbeiter (VJ. 40.456).

„Wir sind weiter profitabel und nachhaltig gewachsen und haben unser Unternehmen durch eine Reihe von strategischen Projekten gut weiterentwickelt", sagte Dr. Mohsen Sohi, Sprecher des Vorstands, bei der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch in Weinheim. „Mein Dank gilt allen 40.000 Mitarbeitern, die durch ihr Engagement diesen Erfolg möglich gemacht haben.“ Die Geschäftsergebnisse basieren auf der Quotenkonsolidierung für Gemeinschaftsunternehmen, die Freudenberg weiterhin zur Steuerung der operativen Tätigkeiten verwendet.

Den Bilanzierungsregeln nach IFRS entsprechend werden Gemeinschaftsunternehmen grundsätzlich nach der At-Equity-Methode bewertet, das heißt Umsatz- und Mitarbeiterzahlen werden nicht berücksichtigt. Hiernach lag der Umsatz mit 6.410,9 Mio. EUR (VJ. 5.982,3 Mio. EUR) im Jahr 2015 um 428,6 Mio. EUR oder 7,2% über dem Niveau des Jahres 2014.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag bei 583,9 Mio. EUR (VJ. 563,4 Mio. EUR). Das Konzernergebnis betrug 520,8 Mio. EUR (VJ. 477,8 Mio. EUR) und beruht auf einem höheren Umsatz, Effizienzverbesserungen und positiven Währungskurseffekten.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 144,7 Mio. EUR auf 762,5 Mio. EUR. „Wir haben wieder kräftig investiert und unsere Investitionsquote auf 4,7% ausgebaut“, sagte Dr. Ralf Krieger, Mitglied des Vorstands. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen im Berichtsjahr 302,5 Mio. EUR (VJ. 271,6 Mio. EUR). Die liquiden Mittel lagen zum Jahresende bei 1.055,7 Mio. EUR (VJ. 917,7 Mio. EUR).

Die finanzielle Basis der Unternehmensgruppe wurde nochmals gestärkt. Mit einer Eigenkapitalquote von 51,1% (VJ. 48,2%) verfügt die Freudenberg Gruppe weiterhin über eine sehr gute, komfortable Eigenkapitalausstattung. Die Ratingagentur Moody’s beurteilte im Mai 2015 Freudenberg mit Baa1 und verbesserte ihren Ausblick von „stabil“ auf „positiv“.

Insgesamt beschäftigte die Freudenberg Gruppe zum Jahresende auf der Basis der At-Equity-Methode 34.007 Mitarbeiter (VJ. 34.030).

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