27.05.2026 • News

Chemie ist ... Hightech für Rennradfahrer

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3D‑gedruckter Rennradsattel: Specialized entwickelt mit Carbon und Oechsler ein elastisches Polyurethanmaterial für Gitterstrukturen, die Komfort und Kraftübertragung verbessern.
© AA+W - stock.adobe.com

Das Frühjahr ist für viele Radsportbegeisterte die schönste Zeit des Jahres. Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und die Natur erwacht – ideale Bedingungen für ausgedehnte Rennradtouren. Über ruhige heimische Landstraßen zu gleiten oder an Meeresküsten die ersten Höhenmeter der Saison zu sammeln, fühlt sich nach der Winterpause befreiend an. Ein wichtiges Element beim Rennradfahren ist der Sattel, der zusammen mit Lenker und Pedalen eines von nur drei Bauteilen ist, die Fahrer und Fahrrad verbinden. Denn mangelnder Sitzkomfort kann zu Verletzungen und Hautabschürfungen führen und beeinträchtigt somit unmittelbar die Leistung des Radfahrers. 

Den komfortabelsten Performance-Sattel schaffen – nichts Geringeres war das Ziel, als der US-Fahrradhersteller Specialized gemeinsam mit dem 3D-Druck-Pionier Carbon und dem Polymertechnologieexperten Oechsler einen neuen 3D-gedruckten Fahrradsattel entwickelte. Das verwendete Material ist ein Polyurethanelastomer, das speziell für den 3D-Druck entwickelt wurde und sich durch hohe Elastizität und Energierückgabe auszeichnet. Der polymere Werkstoff wird häufig für komplexe Gitterstrukturen (Lattices) eingesetzt, die stoßdämpfende Eigenschaften erfordern.

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