04.10.2011 • News

BMS verdoppelt Konzernergebnis

BMS verdoppelt Konzernergebnis

Der US-Pharmakonzern Bristol- Myers Squibb (BMS) verbuchte im 3. Quartal 2007 einen Umsatzanstieg um 22 % auf 5,1 Mrd. US-$. Umsatztreiber war der Blutverdünner Plavix. Das umsatzstärkste Medikament des US-Konzerns spülte 1.254 Mio. US-$ in die Kassen, nach 691 Mio. US-$ im Vorjahr. Dies wirkte sich auch positiv auf das Konzernergebnis aus, das sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 338 Mio. US-$ auf 858 Mio. US-$ mehr als verdoppelte.

Bristol-Myers Squibb und Sanofi-Aventis, die gemeinsam ca. 6,3 Mrd. US-$ mit Plavix im Jahr 2006 umsetzten, hatten im Juni 2007 einen Patentstreit um diesen Blockbuster gegen Apotex gewonnen. Der kanadische Generikahersteller hatte mit dem Verkauf einer Nachahmerversion begonnen. Das Plavix-Patent gilt noch bis 2011.

Bereits Mitte Oktober hatte BMS eine Vereinbarung mit der Merck KGaA und Imclone zur Entwicklung und Vermarktung von Erbitux in Japan für den Fall einer Zulassung durch die japanische Zulassungsbehörde PMDA geschlossen. Merck Serono Japan wird das Produkt vertreiben und die Umsätze für die Kooperation verbuchen; an den Produkterträgen wird Merck zu 50 % und die beiden Partner zu je 25 % beteiligt sein.

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