Bayer startet solide ins Jahr
Bayer hat im 1. Quartal 2026 eine solide Performance in allen Geschäften erzielt. „Wir sind mit dem Jahresstart unserer Divisionen zufrieden und können die währungsbereinigte Prognose für 2026 bestätigen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Bill Anderson.

Der Konzernumsatz von Bayer erhöhte sich im 1. Quartal 2026 währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) um 4,1% auf 13,405 Mrd. EUR. Negative Währungseffekte wirkten sich mit 886 (Vorjahr: 55) Mio. EUR aus. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 9,0% auf 4,453 Mrd. EUR. Hierin enthalten waren negative Währungseffekte von 321 (Vorjahr: 165) Mio. EUR. Das EBIT belief sich auf 3,528 Mrd. EUR – ein Plus von 51,8%. Darin enthalten waren per saldo Sondererträge von 324 (Vorjahr: Sonderaufwendungen von 587) Mio. EUR. Diese resultierten im Wesentlichen aus dem Verkauf des weltweiten Avelox-Geschäftes für 250 Mio. EUR. Das Konzernergebnis betrug 2,763 Mrd. EUR, was mehr als einer Verdoppelung entspricht. Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie stieg um 12,9% auf 2,71 EUR. Hierbei wirkte sich insbesondere die Verbesserung des Ergebnisses in der Division Crop Science positiv aus, während Währungseffekte mit 0,20 (Vorjahr: 0,13) EUR belasteten.
Der Free Cash Flow belief sich auf minus 2,320 (Vorjahr: minus 1,528) Mrd. EUR. Zurückzuführen war das vor allem auf die wie erwartet höheren Auszahlungen zur Beilegung der Rechtsverfahren insbesondere für PCB und Glyphosat, welche per saldo 2,002 Mrd. (Vorjahr: 66 Mio.) EUR betrugen. Durch den negativen Free Cash Flow erhöhte sich die Nettofinanzverschuldung zum 31. März 2026 gegenüber Jahresende 2025 um 9,0% auf 32,518 Mrd. EUR. Im Vergleich zum 31. März 2025 reduzierte sie sich um 5,1%.
Währungsbereinigter Ausblick bestätigt
„Wir bestätigen unseren Jahresausblick auf Basis konstanter Wechselkurse, werden die geopolitischen Entwicklungen aber weiterhin im Blick behalten”, sagte Finanzvorstand Wolfgang Nickl. Änderungen ergaben sich ausschließlich auf Basis der Stichtagskurse zum 31. März 2026: Hier rechnet das Unternehmen nun mit einem Umsatz von 44,5 bis 46,5 (bisher: 44 bis 46) Mrd. EUR, mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen von 9,4 bis 9,9 (bisher: 9,1 bis 9,6) Mrd. EUR und einem bereinigten Konzernergebnis je Aktie von 4,10 bis 4,60 (bisher 4,00 bis 4,50) EUR. „Das ist nur eine Momentaufnahme“, so Nickl. „Wir erwarten für den Rest des Jahres weitere Volatilität in der Entwicklung der Wechselkurse.“











