29.10.2018 • News

BASF und Sinopec wollen Kooperation in China ausbauen

BASF und Sinopec haben in Peking eine Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre Partnerschaft in der Upstream- und Downstream-Produktion chemischer Produkte in China zu stärken. Die Partner beabsichtigen, einen zusätzlichen Steamcracker zu errichten und ihr bestehendes 50:50-Joint-Venture, BASF-YPC, auszubauen. Eine vorläufige Machbarkeitsstudie soll bis Ende 2018 abgeschlossen werden. Darüber hinaus werden die beiden Unternehmen gemeinsam neue Geschäftsmöglichkeiten in Chinas schnell wachsendem Markt für Batteriematerialien ausloten.

Gemäß der Absichtserklärung wird BASF-YPC mit einem Anteil von 50% in den Bau eines zweiten Steamcrackers mit einer Kapazität von 1 Mio. t/a Ethylen investieren. Sinopec Yangtzi Petrochemical (YPC) wird sich mit dem weiteren 50%-Anteil an der Investition beteiligen. BASF-YPC und YPC werden Zugang zu allen Produkten des neuen Steamcrackers haben, um ihre Downstream-Produktportfolios weiterzuentwickeln.

Darüber hinaus ermöglichen die Basischemikalien aus dem neuen Steamcracker den Unternehmen, die Produktionskapazität an dem bestehenden integrierten Verbundstandort des Joint Ventures BASF-YPC in Nanjing auszuweiten.

„Diese zusätzliche Investition in einen neuen Steamcracker sowie der Ausbau unseres Joint Ventures BASF-YPC in Nanjing unterstreichen die starke Partnerschaft zwischen Sinopec und BASF sowie das Bekenntnis zu unseren Kunden in China.“, sagt Vorstandsvorsitzender Martin Brudermüller.

Präzise CO₂-Messung

Verluste, die keiner sieht

Verluste, die keiner sieht

In CCUS-Projekten der chemischen Industrie wird die präzise CO₂-Messung zur Schlüsseltechnologie - Coriolis-Systeme spielen dabei eine zentrale Rolle.

CHEMonitor

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Trendbarometer für die Chemie- und Pharmaindustrie. Präsentiert von CHEManager und Santiago Advisors Management-Beratung für Strategie und Organisation.

Meist gelesen

Photo

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea

Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.