Asahi Kasei übernimmt Aicuris für 780 Mio. EUR
Asahi Kasei wird alle Anteile des deutschen Biopharmaunternehmens Aicuris Anti-infective Cures für etwa 780 Mio. EUR erwerben.

Mit dieser Transaktion, die voraussichtlich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 abgeschlossen sein wird, expandiert Asahi Kaseis Spezialpharmaplattform weiter im Therapiebereich zur Behandlung schwerer Infektionskrankheiten.
Mit dieser Übernahme verfolgt Asahi Kasei konsequent seine Strategie, eine fokussierte, nachhaltige Spezialpharmaplattform für immungeschwächte und medizinisch komplexe Patientengruppen aufzubauen. Schwere Infektionskrankheiten sind ein Bereich, der strategisch an Asahi Kaseis etablierten Kernbereiche Transplantation (Veloxis) und Nephrologie (Calliditas) angrenzt, und in dem infektionsbedingte Komplikationen nach wie vor ein bedeutendes klinisches Problem darstellen.
Durch die Nutzung seiner etablierten kommerziellen Infrastruktur in Transplantationszentren und bei Nephrologie-Anbietern sowie seiner fortschrittlichen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten erwartet Asahi Kasei, die Entwicklung und Vermarktung der Produkt-Pipeline von Aicuris zu beschleunigen. Gleichzeitig werden die betriebliche Effizienz und die langfristigen Erträge gesteigert.
„Diese Übernahme stärkt unsere Position in miteinander verbundenen Therapiebereichen, darunter Autoimmunerkrankungen, Transplantationen, Nierenerkrankungen und schwere Infektionskrankheiten. Sie erweitert unsere Pipeline und untermauert unsere Strategie, ein weltweit führendes Spezialpharmaunternehmen aufzubauen“, erklärte Ken Shinomiya, Leiter des Geschäftsbereichs Healthcare von Asahi Kasei. „Angesichts der strategischen Ausrichtung und der Möglichkeit, in einem Bereich zu expandieren, in dem wir bereits etabliert sind, haben wir entschieden gehandelt, um unsere langfristigen Wachstumsziele voranzutreiben. Diese Transaktion steht im Einklang mit unseren Investitionsplänen und unterstützt unser Ziel, bis zum Geschäftsjahr 2030 einen Nettoumsatz von 300 Milliarden Yen im Bereich Pharmazeutika mit einer operativen Marge von 15% oder mehr zu erzielen.“














