22.10.2014 • NewsAkzoNobelSparkursTon Büchner

AkzoNobel bereitet sich auf härtere Zeiten vor

Der niederländische Chemiekonzern AkzoNobel stellt sich mit seinem scharfen Sparkurs auf härtere Zeiten ein. Das Unternehmen, das im Zuge seines Konzernumbaus zuletzt rund 2000 Stellen strich, hielt am Dienstag ungeachtet der sich eintrübenden Konjunktur an seiner Geschäftsprognose für das nächste Jahr fest. "Wir sind auf Kurs, die Ziele 2015 zu schaffen trotz eines von uns erwarteten sehr schwierigen Umfelds", erklärte Akzo-Nobel-Chef Ton Büchner bei der Vorlage des Zwischenberichts für das dritte Quartal. Die Anleger reagierten positiv: Der Kurs der Akzo-Aktie schnellte an der Amsterdamer Börse zeitweise mehr als 5% nach oben.

Der Hersteller von Dulux-Wandfarben und Interpon-Pulverlacken steigerte im dritten Quartal sein Betriebsergebnis (Ebitda) um 7% auf 487 Mio. EUR. Analysten hatten im Schnitt 489 Mio. EUR erwartet. Der Überschuss nahm um fast ein Drittel auf 205 Mio. EUR zu. Der Konzernumsatz sank allerdings leicht um 2% auf 3,69 Mrd. EUR. Zwar stieg der Absatz um 1% - ungünstige Wechselkurse und Abspaltungen von Geschäftsteilen dämpften aber die Umsatzentwicklung in den Monaten Juli bis September. Nach Aussage von Konzernchef Büchner schwächten sich alle Märkte mit Ausnahme der USA ab. Dort belebten die niedrigen Energiepreise das Geschäft.

Für das Jahr 2015 strebt Akzo Nobel wie bisher eine Umsatzrendite von 9% an und eine Rendite auf das eingesetzte Kapital von 14%. Im dritten Quartal lag die Umsatzrendite bei 9,1%. Der Konzern hatte Ende September 48.000 Beschäftigte - das sind gut 2000 weniger als noch vor einem Jahr.

 

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