
Kosten-Benchmark für Site Services
Seit 2020 betreiben acht Chemie- und Pharmaunternehmen mit insgesamt elf Standorten unter neutraler Leitung der Bauakademie einen Kosten-Benchmark für die wichtigsten Betreiberleistungen von Industrieparks.

Seit 2020 betreiben acht Chemie- und Pharmaunternehmen mit insgesamt elf Standorten unter neutraler Leitung der Bauakademie einen Kosten-Benchmark für die wichtigsten Betreiberleistungen von Industrieparks.

Die Analytik der InfraLeuna hat sich um ein hochmodernes mikrobiologisches Labor erweitert. „Das Aufgabenspektrum und die Anforderungen im Bereich der Mikrobiologie sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Dafür reichte der Platz im alten Labor nicht mehr aus – wir platzten förmlich aus allen Nähten,“ bekennt die Leiterin des Fachbereichs Analytik, Antje Mroczek.

Das Meistern der Klimakrise ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Als besonders treibhausgasintensive Branche trägt die Chemieindustrie etwa 15 % zum deutschen CO2-Ausstoß bei. Die Branche ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und beabsichtigt bis spätestens 2045 klimaneutral werden. Der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen will hierbei nicht nur auf diese Veränderung reagieren, sondern eine Vorreiterrolle einnehmen.

Die Welt bewegt sich in Richtung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft, die Defossilisierung ist dabei ein unumkehrbarer Prozess und die Chemieindustrie darf hier nicht zurückbleiben. Wir müssen uns anpassen und innovativ sein, um in dieser neuen Ära erfolgreich zu sein.

Innovationen sind der Schlüssel für Fortschritt. Sie legen den Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg, auch in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Welche Rolle spielen dabei die deutschen Chemieparks?

In Sachsen-Anhalt entsteht die Zukunft der Chemie. Der Chemiestandort Leuna sticht mit einem aktuellen Investitionsvolumen von mehr als 2 Mrd. EUR in der derzeit etwas verhaltenen Entwicklung der Branche heraus.

Chemieparks stehen im rauen Wettbewerb um industrielle Produzenten und gewerbliche Nutzer. Eine hohe Standortauslastung ist die Basis für ein attraktives Standortdienste-Angebot.

Forschung braucht Raum – Freiraum, damit kreative Köpfe Neues entwickeln und Innovationen vorantreiben können, aber auch geeignete Räume im ganz praktischen Sinne, also Labore und Technika. Optimale Rahmenbedingungen für Wissenschaftler sind eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer Lösungen und Technologien.

Zu Anfang des Jahres kam die für viele Industriedienstleister überraschende Mitteilung, dass das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk seine Studie zum Industrieservice nicht mehr fortführen werde.

Die vom EU-Parlament verabschiedete Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) verpflichtet Unternehmen zur ESG-Berichterstellung.

An einem Produktionsstandort für lebenswichtige Arzneimittel, hat das Thema Sicherheit eine besonders hohe Bedeutung. Denn vom Funktionieren der Anlagen hängt die Versorgung vieler Menschen ab

In diesem Jahr feiert der Chemiepark Lülsdorf sein 111-jähriges Bestehen und blickt stolz auf seine lange Historie zurück.

Auf die Größe kommt es an. Das gilt auch für unser Ranking von Chemiestandorten in Europa.

Ob Arbeits- oder Gesundheitsschutz, Ereignismanagement oder Gefahrenabwehr – all diese Aufgabenbereiche haben höchste Priorität und werden permanent weiterentwickelt.

Die Sirenen rund um den Industriepark Höchst heulen regelmäßig – einmal im Jahr, bei Probealarm. Reale Ereignisse, bei denen eine Warnung der Bevölkerung im Frankfurter Westen erforderlich wurde, gab es in den vergangenen beiden Jahren nicht.

Vor wenigen Wochen, am 21. Februar dieses Jahres, ist im ChemCoast Park in Brunsbüttel offiziell mit dem Bau des SuedLink-Konverters begonnen worden.

15.000 m2 Fläche, 1.000 Container, 1 Ziel: Bestmöglicher Gefahrgut-Service. So umschreibt der Industriedienstleister Chemion sein Angebot an seine Kunden.

Der Industriedienstleister ISW nutzt Flusswasser aus dem Rhein für die chemische Produktion.

Jederzeit einsatzbereit zu sein, ist für eine Werkfeuerwehr selbstverständlich. Wie dieser Arbeitsauftrag mit Leben gefüllt wird, hängt entscheidend von der Einstellung und der Leidenschaft der Werkfeuerwehrmänner und -frauen ab.

Der Verband für Anlagentechnik und Industrieservice (VAIS) bemängelt u.a. die Last der Regulatorik.

Angesichts hoher Energie- und Rohstoffpreise, maroder Infrastruktur, strenger werdender Gesetzesauflagen zum Umwelt- und Klimaschutz, langsamer Genehmigungsprozesse, schleppender Digitalisierung und des zunehmenden Fachkräftemangels wächst die Sorge um die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland.

Celanese will seine Produktionseinheit in Mechelen aus wirtschaftlichen Gründen schließen.

Der Energie- und Chemieparkdienstleister GETEC will weiter wachsen – in Deutschland und Europa. Dabei setzt er auf Energielösungen für Chemiekunden, die zukunftsfähig und wirtschaftlich sind.

Bei der serbischen Elixir Group stehen die Zeichen weiter auf Expansion und Nachhaltigkeit. Im Industrie- und Chemiepark Prahovo (ICPP) bietet die Unternehmensgruppe individuelle Dienstleistungen und Produkte für vielfältige Geschäftsmodelle.

Die Transformation in Richtung Treibhausgasneutralität bedeutet für die chemische Industrie eine grundlegende Umstellung der Energie- und Rohstoffbasis, der Produktionsprozesse und der Wertstoffkreisläufe.

Die energieintensive Basischemie steht am Anfang wichtiger Wertschöpfungsketten und liefert Grundstoffe für fast alle anderen Industrien.

Wir alle tragen die Verantwortung für unseren Planeten genauso wie für den Erhalt der wirtschaftlichen Unternehmensbasis und -entwicklungsmöglichkeiten.

Der Verband für Anlagentechnik und Industrieservice kritisiert die Ampelkoalition und fordert einen Transformationsstrompreis, der diesen Namen auch verdient.

Circularity wird zum Leitprinzip für nachhaltiges Wirtschaften. Wie genau sich Stoffströme schließen und wertvolle Rohstoffe im Kreis führen lassen – dazu gibt es jedoch kein Patentrezept. Es sind individuelle Lösungen, die das Ressourcenangebot und die Infrastruktur geschickt einbinden, die zu mehr Nachhaltigkeit führen. Der Standortbetreiber Evonik will zeigen, wie das funktionieren kann.

Energiekrise, Klimawandel und die Erschöpfung unserer natürlichen Ressourcen haben dazu geführt, dass neben allen kurzfristigen Maßnahmen in Richtung Kreislaufwirtschaft, Energieeinsparung und Substitution fossiler Energieträger eine tiefgreifende strategische Umgestaltung unserer Industriegesellschaft in Gang gekommen ist.

Chemie macht Zukunft – eine Aussage, die zu allen Zeiten richtig war und bleibt, die aber vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Energie- und Mobilitätswende, dem Kampf gegen den Klimawandel und der Transformation des Industriestandortes Deutschland ganz besonders aktuell und zutreffend ist.

Evonik-Standortleiter Marl fordert schnellere Genehmigungen für Transformationsmaßnahmen

An der Systemrelevanz pharmazeutischer Produktion in Deutschland und Europa zweifelt spätestens seit der Covidpandemie der vergangenen Jahre wohl niemand mehr.

Der Chemiepark der Zukunft ist nachhaltig, technologisch auf dem neuesten Stand, umfassend digitalisiert, best-in-class und wettbewerbsfähig, anpassungs- und atmungsfähig, sicher sowie kooperativ mit seinem Umfeld.

Cluster Process4Sustainability entwickelt Empfehlungen zur ökonomisch erfolgreichen Transformation.




















