27.04.2026 • Produkte

Inver nutzt Ex-Schutz-Flurförderzeuge von Linde MH

Der Beschichtungshersteller Inver/Sherwin-Williams hat seine innerbetriebliche Logistik neu ausgerichtet und setzt dabei auf verschiedene Ex-geschützte Fahrzeugmodelle von Linde MH.

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Ex-Schutz aus erster Hand. Am Standort Dresden setzt Inver auf zertifizierte Ex-Schutz-Fahrzeuge von Linde Material Handling. Das Unternehmen gehört zu Sherwin-Williams, dem weltweit größten Hersteller von Beschichtungslösungen.
© Linde MH

Inver, Teil des Beschichtungsherstellers Sherwin-Williams, setzt am Standort Dresden auf die Ex-Schutz-Kompetenz von Linde Material Handling. Ab Werk zertifizierte ATEX-Fahrzeuge gehören ebenso dazu wie die engmaschige Betreuung durch speziell geschulte EX-Schutz-Serviceprofis.

Die Wunschliste in Sachen Logistik unterscheidet sich bei Inver im Grundsatz nicht von derjenigen unzähliger anderer Unternehmen: „Wir benötigen zuverlässige, komfortable und leistungsstarke Flurförderzeuge, mit denen man sicher arbeiten kann“, skizziert Jens Bonitz, Plant-Manager am Standort Dresden den Bedarf. „Als klassischer Chemiebetrieb arbeiten wir mit zahlreichen Gefahrenstoffen, die eine explosionsfähige Atmosphäre erzeugen können. Im schlimmsten Fall genügt da schon ein winziger Funke von einer am Boden schleifenden Staplergabel.“

Für den innerbetrieblichen Materialtransport benötigt das Unternehmen verschiedene Typen explosionsgeschützter Flurförderzeuge: Während Gegengewichtsstapler hauptsächlich für die Be- und Entladung der Lkw zuständig sind, bedienen Schubmaststapler das Breitgangregal; hinzu kommt ein Hochhubwagen zur Andienung der Rührwerke.

So besonders Ex-Schutz-Fahrzeuge in ihren Endausführungen sein mögen – bei Linde MH werden sie bereits mit der Nullserie des Serienfahrzeugs entwickelt. „Diese enge Verbindung von Standardgeräten und explosionsgeschützten Fahrzeugen bringt für unsere Kunden viele Vorteile“, bekräftigt Elke Karnarski, Produktmanagerin EX-Proof-Trucks bei Linde MH. „Zum einen können sie sich darauf verlassen, dass die EX-Schutz-Geräte in puncto Komfort, Bedienung und Leistung exakt das liefern, was man aus der Serie kennt. Die Bediener müssen sich also nicht umstellen, sondern arbeiten in gewohnter Weise. Gleichzeitig sind wir als Hersteller in der Lage, alle Ex-Schutzmaßnahmen komplett im Fahrzeug zu integrieren und anschließend nicht nur die einzelnen Baugruppen, sondern zusätzlich das gesamte Fahrzeug ATEX-zertifiziert zu liefern.“ 

Die Flotte, die der Beschichtungshersteller nun seit 2025 nutzt, besteht aus fünf Elektrogegengewichtsstaplern vom Typ Linde E25 EX mit 2,5 t Tragfähigkeit, zwei Schubmaststaplern Linde R14 EX sowie einem Linde L14 EX Hochhubwagen. Allesamt wurden durch umfangreiche Schutzmaßnahmen an die Anforderungen der jeweiligen ATEX-Zonen angepasst. So verfügen etwa die Gegengewichtsstapler nicht nur über speziell mit Edelstahl beschichtete Gabelzinken; auch Reifen, Fußmatten, Armlehnen und Sitzpolster aus ableitfähigem Material gehören zur Ex-Schutz-Ausstattung. Sämtliche elektronischen Steuerungen, Sensoren und Relais sind in der Zone 1/21 in druckfesten Gehäusen untergebracht. Ein Temperaturüberwachungssystem sorgt dafür, dass im Fahrzeug die zulässige Maximaltemperatur, abgestimmt auf die im Einsatz befindlichen Gefahrstoffe, nicht überschritten wird. „Sogar die von uns gewünschten Sicherheitssysteme – Kamera und die Lichtlösungen, Linde BlueSpot und Red Warning Lines – konnte Linde MH in Ex-Schutz-Ausführung liefern“, zeigt sich Plant-Manager Bonitz zufrieden.

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