15.01.2014 • News

Wintershall schraubt Schätzungen für Ölfund in Nordsee herunter

Die BASF-Tochter Wintershall hat Schätzungen für einen größeren Ölfund in der Nordsee vor Norwegen gesenkt. Das Vorkommen in der Lagerstätte "Skarfjell" werde von Wintershall nun auf 63 bis 145 Millionen Barrel Öl taxiert, teilte die norwegische Ölbehörde (NPD) am Mittwoch mit. Bislang wurde das Vorkommen nach Erkundungsbohrungen auf 63 bis 160 Millionen Barrel geschätzt. Der Kasseler Öl- und Gaskonzern Wintershall hält 35% an der Produktionslizenz. Weitere Lizenzpartner sind mit jeweils 20% Capricorn Norge und Bayerngas Norge. Edison International Norway hält 15%, die RWE-Tochter RWE Dea Norge 10%.

Wintershall gab den Fund im nordöstlichen Teil der Nordsee vor Norwegen 2012 bekannt. Dort sollen auch acht bis 15 Mrd. m3 Gas lagern, wie die norwegische Ölbehörde mitteilte. Wintershall hatte sein Geschäft in Norwegen in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die tägliche Fördermenge in der Nordsee in Norwegen und Großbritannien bis 2015 auf 50.000 Barrel von derzeit mehr als 4000 Barrel Öläquivalent auszubauen.

 

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