19.02.2019 • NewsNouryonChemieindustrie

Nouryon vermarktet künftig alle überschüssigen Schwefelkohlenstoffe

Nouryon hat eine Lizenz für seine hochmoderne Technologie zur Produktion von Kohlenstoffdisulfid (CS2) an einen führenden indonesischen Hersteller von Viskosefasern vergeben, der damit seine Produktion steigern kann. Die Vereinbarung bietet wiederum Nouryon die Möglichkeit, überschüssige Schwefelkohlenstoffe zu vermarkten. So kann das Unternehmen seine Kunden in der Region Asien-Pazifik noch besser bedienen.

CS2 spielt in vielen industriellen Prozessen eine zentrale Rolle. Neben der Herstellung von Fasern für zahlreiche Produkte von Textilien bis hin zu Teebeuteln, wird es auch in Landwirtschaft, Pharmazie und Bergbau eingesetzt.

Die CS2-Technologie von Nouryon ermöglicht die Produktion großer Mengen in einem einzigen, kostengünstigen und kontinuierlichen Prozess. Das Unternehmen verfügt über eigene CS2-Produktionsstätten in Argentinien, Deutschland und den USA. Die Vereinbarung mit dem indonesischen Unternehmen ist der bereits dritte Lizenzvertrag des Unternehmens.

„Seit der Implementierung der Technologie liefert die Anlage auf Sumatra sogar noch bessere Ergebnisse als prognostiziert", unterstreicht General Manager Sulfur Derivatives Ignacio Garin. Das Unternehmen freue sich sehr, mit seiner Technologie und seinem Fachwissen Partner dabei zu unterstützen, ihr Wachstum zu steigern.

Egbert Henstra, Managing Director Ethylene and Sulfur Derivatives, ergänzt: „Durch solche Kooperationen können wir ein globales CS2-Liefernetz aufbauen, unsere Logistik vereinfachen, unseren Kundenservice verbessern sowie die wachsende Nachfrage nach Schwefelkohlenstoffen im gesamten asiatisch-pazifischen Raum besser erfüllen.“

Das Unternehmen hat kürzlich einen weiteren Meilenstein realisiert und CS2 an einen chinesischen Kunden geliefert – das war der erste Kohlenstoffdisulfid-Import in China überhaupt.

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