04.03.2020 • News

Nouryon und Ineos Nitriles feiern Spatenstich für neue Anlagen in Köln

Nouryon und Ineos Nitriles haben am Standort Köln den Spatenstich für neue Anlagen vorgenommen. Diese werden Rohstoffe für die hochwertigen und biologisch leicht abbaubaren Chelate von Nouryon herstellen, die in Waschmitteln und anderen Industrien verwendet werden. Die neuen Anlagen sollen in den Jahren 2021 bis 2022 fertiggestellt sein.

Die Nachfrage nach solchen Chelaten hat nach dem europäischen Verbot von Phosphaten in Geschirrspülmitteln stark zugenommen. Chelate sind nachhaltiger als die Phosphate, die sie ersetzen. Ineos wird die neuen Anlagen betreiben und warten sowie wichtige Rohstoffe liefern.

„Diese langfristige Vereinbarung mit Ineos wird die wachsende Nachfrage der Kunden nach biologisch leicht abbaubaren Chelaten in Haushalts- und Körperpflegeanwendungen wie Waschmitteln unterstützen, die für uns einen strategischen Schlüsselmarkt darstellen“, sagt Larry Ryan, Executive Vice President und President of Performance Formulations and the Americas bei Nouryon.

Ineos Nitriles ist der weltweit größte Hersteller von Acrylnitril, einem wichtigen Rohstoff für Produkte, die im Automobil-, Haushaltsgeräte-, Bekleidungs-, Kohlefaser- und Wasseraufbereitungssektor verwendet werden. Die Vereinbarung ähnelt einer bestehenden Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen in den benachbarten Anlagen im US-amerikanischen Lima (Ohio).

„Unsere Beziehung zu Nouryon hat sich in den vergangenen Jahren als für beide Seiten vorteilhaft erwiesen. Wir freuen uns darauf, auf diesem Erfolg aufzubauen, und wir sind stolz darauf, dass die durch diese Erweiterung unserer Partnerschaft entwickelten Produkte zu einer nachhaltigeren Industrie führen werden“, betont Hans Casier, CEO von Ineos Nitriles.

Romina Plonsker, NRW-Landtagsabgeordnete und Mitglied im dortigen Wirtschaftsausschuss, unterstreicht die hohe Bedeutung der chemischen Industrie für das Rheinland. Sie setze große Hoffnungen in die Unternehmen zur Bewältigung des Strukturwandels, so Plonsker: „Der Ausstieg aus der Braunkohle ist eine Herausforderung, er setzt aber auch starke Kräfte frei. Ich verstehe deshalb den Spatenstich als Signal, dass die chemische Industrie die Potenziale dieser Region wie schon so erfolgreich in der Vergangenheit auch in der Zukunft nutzen will.“

„Diese Kapazitätserweiterung unterstreicht die Strategie des Unternehmens, in attraktive Wachstumsmärkte zu investieren und unser Engagement für nachhaltiges Wachstum“, bekräftigt Charlie Shaver, CEO von Nouryon. „Sie wird es uns ermöglichen, die zukünftigen Wachstumspläne unserer Kunden besser zu unterstützen. Sie werden von unseren anhaltenden Bemühungen um eine bessere globale Leistung und Optimierung der Lieferketten sowie der Fähigkeit, nachhaltigere Produkte herzustellen, profitieren.“

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