27.03.2013 • News

Monsanto und Dupont legen Milliardenstreit über Gen-Saatgut bei

Die US-Konzerne Monsanto und Dupont haben einen erbitterten Streit über gentechnisch verändertes Saatgut beigelegt. Die beiden Unternehmen einigten sich darauf, Kartellbeschwerden und Patentklagen gegeneinander fallen zu lassen und stattdessen zusammenzuarbeiten. Wie die Firmen am Dienstag mitteilten, darf Dupont mit der Monsanto-Gentechnik Produkte entwickeln und bezahlt dafür über mehrere Jahre mindestens 1,75 Mrd. US-$. In dem Streit ging es etwa um Soja-Saatgut. Beide Konzerne verfügen über eine große Macht in der US-Saatgutindustrie. In Deutschland konkurrieren sie im regulären Saatgutgeschäft mit KWS Saat.

Monsanto-Investoren zeigten sich von der Einigung überzeugt: Die Aktie stieg im Mittagshandel um fast 4%. Dupont-Papiere gaben dagegen um 0,5% nach.

 

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