14.03.2026 • News

Iran-Krieg: Wacker erhöht Preise für Polymerprodukte

Der aktuelle militärische Konflikt im Nahen Osten hat weltweit zu erheblichen Verwerfungen auf den Rohstoffmärkten geführt. Infolgedessen sind die Preise für Öl, Erdgas, Rohstoffe und Logistik deutlich gestiegen. Das globale Polymergeschäft von Wacker ist von dieser Entwicklung besonders betroffen.

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© Wacker

Um die deutlich erhöhten Rohstoff- und Frachtkosten zu kompensieren, erhöht der Münchner Konzern seine Preise für Polymerdispersionen, Harze und Polymerpulver mit Wirkung zum 1. April 2026. Das Ausmaß der notwendigen Preisanpassungen hängt davon ab, woher das jeweilige Produkt bezogen wird und welche vertraglichen Vereinbarungen bestehen. Von der Erhöhung betroffen sind in erster Linie Produkte, die von den Produktionsstandorten von Wacker in Europa und Asien bezogen werden.

Der Wacker-Geschäftsbereich Polymers ist ein Hersteller hochentwickelter Bindemittel und polymerer Additive auf der Basis von Polyvinylacetat und Vinylacetat-Co- und Terpolymeren in Form von Dispersionspulvern, Dispersionen, Festharzen und Lösungen. Die Produkte werden für bauchemische Produkte, Farben und Lacke, Klebstoffe, Dichtmassen, Teppichanwendungen, Vliesstoffe sowie für Faserverbundwerkstoffe und Polymerwerkstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe verwendet. Marktseitig liegt der Fokus des Geschäftsbereichs auf dem nachhaltigen Bauen der Zukunft, zu dem die Produkte von Polymers einen wesentlichen Beitrag leisten.

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