Intelligente Haut zum Schutz von Robotern im Weltraum

Das Potenzial von Robotern in der Weltraumforschung ist enorm. Sie können bei allem helfen, von der Rohstoffgewinnung auf dem Mond bis hin zur Wartung von Raumstationen und Satelliten oder der aktiven Beseitigung von Weltraummüll. Dies erfordert jedoch, dass die Roboter extrem robust und für den Einsatz in den extremen Umgebungen auf dem Mond, dem Mars und im Orbit gerüstet sind.
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat nun ein paneuropäisches Konsortium unter der Leitung des Danish Technological Institute (DTI) beauftragt, die nächste Generation einer Schutzhülle für Roboterarme zu entwickeln, um sie gegen abrasiven Staub, intensive Sonneneinstrahlung und Temperaturen zwischen -150 °C und +120 °C zu schützen. Das Projekt trägt den Namen „Smart Skin for Exploration Cobots“ und zielt darauf ab, die Technologie so weit voranzubringen, dass sie unter weltraumähnlichen Bedingungen demonstriert werden kann. Es soll den Weg für kostengünstigere Roboter im Weltraum ebnen und gleichzeitig Potenzial für Anwendungen auf der Erde bieten. Kernstück der Smart-Skin-Technologie ist ein 3D-gedrucktes Gerüst, das am Roboterarm montiert werden kann. Es dient als Plattform für vier integrierte Funktionen: eine Wärme- und Staubschutzschicht, die vor extremen Temperaturschwankungen und dem Eindringen von abrasivem Staub schützt; flexible Strom- und Datenkabel; Sensoren, die Kollisionen erkennen und verhindern können; sowie Funktionen, die die Mensch-Maschine-Interaktion verbessern.
Die Firma Admatis (Ungarn) entwickelt den Wärmeschutz, während PIAP Space (Polen) und Redwire Space Europe (Luxemburg) ihr Fachwissen und ihre Roboterarme zur Verfügung stellen – dieselben Arme, die derzeit für die bevorstehenden Mondmissionen der ESA entwickelt werden.












