29.04.2016 • News

Industriegaseverband sieht EU-Gesetzesentwurf zum Emissionshandel mit Sorge

Am 5. April 2016 hatte der Industriegaseverband (IGV) erstmals zum Frühjahrsempfang in die Hauptstadt eingeladen. 2015 war die Interessenvertretung von Köln nach Berlin gezogen. Und so bot die Landesvertretung Nordrhein-Westfalen die stimmungsvolle Location für die rund 150 Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik.

IGV-Vorstandsvorsitzender Thomas Pfützenreuter hob in seiner Rede die drohenden Konsequenzen des EU-Gesetzentwurfs zur Verschärfung des Emissionshandels hervor: „Wenn nicht gleichzeitig die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz vor Abwanderung getroffen werden, wird diese Politik der CO2-Vermeidung die internationale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie schwächen und Industriestandorte gefährden.“ Als Interessenvertretung der Unternehmen in Deutschland, die Industriegase herstellen und/oder abfüllen sowie vertreiben, beobachte er die Entwicklung mit Sorge.

Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) sprach Ministerialrat Dr. Heinz Hetmeier. Er stellte die von BMWI, BDI und IG Metall im Februar gemeinsam verabschiedeten Handlungsempfehlungen für eine europäische Industriepolitik in den Mittelpunkt seiner Rede. Verlässliche europäische Rahmenbedingungen für Investitionen, Forschung und Entwicklung, aber auch die richtige Ausrichtung der Politik seien unverzichtbar für Wettbewerbsfähigkeit und damit für wirtschaftlichen Erfolg und nachhaltigen Wohlstand.
 

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