30.10.2011 • News

GlaxoSmithkline wieder mit Umsatzplus

Der größte britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) ist im dritten Quartal dank einer überdurchschnittlich guten Entwicklung in den Schwellenländern und in Japan wieder gewachsen. Der Umsatz kletterte von 6,81 auf 7,1 Mrd. £ (rund 8,1 Mrd. €). In den vergangenen 2 Qu. hatte GSK aufgrund der Konkurrenz durch Nachahmermittel sowie staatlicher Gesundheitsreformen jeweils einen Umsatzrückgang verbucht. Vorstandschef Andrew Witty äußerte sich zufrieden mit der Entwicklung. Allerdings blieben die Märkte herausfordernd und Glaxo erwarte weiterhin aufgrund der staatlichen Reformen eine Belastung  von rund 325 Mio. £. Unter dem Strich wies der Konzern einen Gewinn von 1,38 Mrd. £ aus (Vorjahr: 1,29 Mrd. £. Die Quartalsdividende wurde um 6 % auf 17 Pence angehoben. GSK übertraf beim Umsatz die Prognosen der Experten, beim Gewinn je Aktie vor Restrukturierungskosten lag der Konzern mit 28,5 Pence genau im Rahmen der Schätzungen. Beim Umsatz erzielte Glaxo in den Schwellenländern ein Plus von 13 % und in Japan einen Zuwachs von 50 %  dank eines Impfprogramms gegen Gebärmutterhalskrebs. Fast 40 % seines Umsatzes macht der Pharmariese mittlerweile außerhalb den USA oder Europa. Der laufende Umbau sei auf Kurs, das angestrebte Ziel von 2,5 Mrd. £ Einsparungen sei zu erreichen, hieß es weiter. Bei den Plänen, sich von Teilen des Consumer-Healthcare-Geschäfts zu trennen, komme Glaxo weiterhin gut voran. Das Bieterverfahren dürfte noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden.

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