15.08.2011 • News

Evonik will Wohnungen abgeben

Evonik steht laut einem Bericht vor einer Trennung von seiner Wohnungssparte. Nach Medien-Informationen will der Konzern die Mehrheit an den insgesamt 130 000 Wohnungen aus der Wohnungsbaufirma THS und Evonik Immobilien abgeben. Das berichtete die «WAZ»-Gruppe (Montag). Diese Entscheidung habe der Evonik-Aufsichtsrat gefällt. Demnach will Evonik mindestens 25 % des Wohnungsbau-Unternehmens an den Evonik-Pensionsfonds verkaufen. Auch die RAG-Stiftung als Muttergesellschaft von Evonik wolle 25 % der Anteile übernehmen.

Nach Angaben der Medien-Gruppe wollte sich Evonik nicht näher äußern, betonte aber, dass ein verantwortungsvolles Geschäftsmodell für die Wohnungen gesucht werde. Die Interessen der Mieter hätten einen hohen Stellenwert. Die Stiftung erklärte auf Anfrage, sie wolle sich nach einem Börsengang von Evonik Industries an Evonik Immobilien zu 25 % beteiligen. Das Kuratorium der RAG-Stiftung müsse noch zustimmen. Derzeit gehört THS zur Hälfte der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und Evonik. Bis 2012 soll THS mit der Evonik-Tochter Immobilien zusammengehen.

 

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