23.10.2013 • News

Eli Lilly profitiert von Preiserhöhungen

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat dank kräftiger Preiserhöhungen und Einsparungen Einbußen wegen der wachsenden Generika-Konkurrenz in Grenzen gehalten. Zwar fiel der Gewinn im dritten Quartal um 10% auf 1,2 Mrd. US-$ oder 1,11 US-$ je Aktie, wie der Konzern aus Indianapolis am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten allerdings mit einem Rückgang auf 1,04 US-$ je Anteilsschein gerechnet. Der Umsatz kletterte um 6% auf 5,8 Mrd. US-$.

Vor allem für sein wichtigstes Antidepressivum Cymbalta, das im Dezember seinen Patentschutz verliert, konnte Eli Lilly höhere Preise durchsetzen. Die Umsätze mit dem Bestseller stiegen um 11%, obwohl die Zahl der verschriebenen Dosierungen zurückging. Auch mit dem Lungenkrebsmedikament Alimta und dem Potenzmittel Cialis nahm der Konzern mehr ein.

Mehrere Medikamente von Eli Lilly werden bald Konkurrenz durch Nachahmermittel bekommen, weil ihr Patentschutz ausläuft. Dem Unternehmen wehe der Wind ins Gesicht, hatte Finanzchef Derica Rice erst Anfang Oktober erklärt. Seine Jahresziele könne der Konzern nur mit Einsparungen erreichen. Einen ersten Erfolg dieser Bemühungen verbuchte Eli Lilly nun im dritten Quartal: Die Ausgaben für Marketing, Vertrieb und Verwaltung sanken um 6%.

 

CO₂-Messung

Verluste, die keiner sieht

Verluste, die keiner sieht

In CCUS-Projekten der chemischen Industrie wird die präzise CO₂-Messung zur Schlüsseltechnologie - Coriolis-Systeme spielen dabei eine zentrale Rolle.

Innovation Pitch

Die Start-up-Plattform für Chemie und Biowissenschaften
Entdecken Sie die Innovatoren von morgen

Die Start-up-Plattform für Chemie und Biowissenschaften

CHEManager Innovation Pitch unterstützt Innovationen in der Start-up-Szene der Chemie- und Biowissenschaften. Die Plattform ermöglicht es Gründern, Jungunternehmern und Start-ups, ihre Unternehmen der Branche vorzustellen.

Meist gelesen

Photo

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea

Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.