Eli Lilly profitiert von Preiserhöhungen

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly hat dank kräftiger Preiserhöhungen und Einsparungen Einbußen wegen der wachsenden Generika-Konkurrenz in Grenzen gehalten. Zwar fiel der Gewinn im dritten Quartal um 10% auf 1,2 Mrd. US-$ oder 1,11 US-$ je Aktie, wie der Konzern aus Indianapolis am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten allerdings mit einem Rückgang auf 1,04 US-$ je Anteilsschein gerechnet. Der Umsatz kletterte um 6% auf 5,8 Mrd. US-$.

Vor allem für sein wichtigstes Antidepressivum Cymbalta, das im Dezember seinen Patentschutz verliert, konnte Eli Lilly höhere Preise durchsetzen. Die Umsätze mit dem Bestseller stiegen um 11%, obwohl die Zahl der verschriebenen Dosierungen zurückging. Auch mit dem Lungenkrebsmedikament Alimta und dem Potenzmittel Cialis nahm der Konzern mehr ein.

Mehrere Medikamente von Eli Lilly werden bald Konkurrenz durch Nachahmermittel bekommen, weil ihr Patentschutz ausläuft. Dem Unternehmen wehe der Wind ins Gesicht, hatte Finanzchef Derica Rice erst Anfang Oktober erklärt. Seine Jahresziele könne der Konzern nur mit Einsparungen erreichen. Einen ersten Erfolg dieser Bemühungen verbuchte Eli Lilly nun im dritten Quartal: Die Ausgaben für Marketing, Vertrieb und Verwaltung sanken um 6%.

 

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