08.11.2010 • News

Ciba: Gewinnzone erreicht

Der schweizerische Spezialchemiekonzern Ciba hat im abgelaufenen Jahr einen Umsatz von 6,52 Mrd. CHF erzielt, 3% mehr als im Vorjahr. Sorgenkind bleibt das Nordamerika-Geschäft, das 1% unter dem Vorjahr blieb. Der Konzern konnte die Preise insgesamt um rund 1% steigern, musste jedoch bei Produkten, die länger als ein Jahr am Markt sind, Preisrückgänge hinnehmen. Hohe Rohstoffkosten setzten dem Konzern außerdem zu. Der Betriebsgewinn (EBIT) vor Restrukturierungskosten verbesserte sich 2007 um 4% auf 552 Mio. CHF. Der Konzern befindet sich mitten in einem Restrukturierungsprogramm, das unter anderem die Schließung von Standorten, die juristische Konsolidierung von Gesellschaften, die Neueinführung eines IT-Systems und einen Stellenabbau vorsieht. Zudem sei im abgelaufenen Jahr die Konzeptphase der Innovationsoffensive abgeschlossen worden. Danach solle durch die Schaffung von sechs konzernübergreifenden Forschungszentren gezielter in Technologien mit Wachstums- und Gewinnpotentialen investiert werden. Die Maßnahmen des Programms schlugen 2007 mit 118 Mio. CHF zu Buche, dem standen Einsparungen in Höhe von 95 Mio. US-$ gegenüber. Mit Hilfe des Programms soll bis 2009 die Kostenstruktur des Konzerns um 400-500 Mio. CHF verbessert werden. Für 2008 zeigte sich CEO Brendan Cummins vorsichtig: Demnach erwarte der Konzern ein Wachstum in Höhe der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes und eine Gewinnsteigerung um 10%.

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