11.12.2019 • News

Chemie ist … Cool as Ice

Heute eröffnen immer mehr Eisbahnen aus Kunststoff.

© Robert Nyholm/Shutterstock
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Cool as Ice – „Like ice in the sunshine…“: Wer kennt nicht diesen Ohrwurm aus den 1980ern, der Millionen Kinobesucher zum Speiseeiskonsum verführte – und das zu jeder Jahreszeit! Auch zu jeder Jahreszeit wollen Eiskunst- und Eisschnellläufer und Eishockeyspieler ihrem Hobby nachgehen. Dazu ist zwar kein Speiseeis notwendig, aber Kunsteis. Dies bestand bislang fast immer aus gefrorenem Wasser, das unter hohem Energie- und Arbeitsaufwand hergestellt werden muss. Heute eröffnen immer mehr Eisbahnen aus Kunststoff. Vorteil: Für das Kunst(stoff)eis benötigt der Betreiber weder Strom noch Wasser oder Maschinen, und am Ende der Nutzungszeit wird das synthetische Eis werkstofflich recycelt. Es war jedoch jahrelange Forschung & Entwicklung notwendig, bis aus dem Plastikeis eine perfekte Eislaufunterlage werden konnte, die hervorragende Gleiteigenschaften aufweist und so die echte Eislaufhaltung erlaubt. Moderne Kunsteisplatten bestehen aus Polyethylen (PE), das bis zu sieben Additive enthält, u. a. einen UV-Stabilisator und ein Antistatikum zur Verminderung der elektrischen Aufladung sowie diverse Naturöle, Paraffine und Emulgatoren. Der Clou, der den PE-Platten die extremen Gleiteigenschaften verleiht, ist die die hohe Sättigung mit diesen Additiven, so der Hersteller Like-Ice Science.

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