25.07.2014 • News

Bristol-Myers übertrifft Erwartungen trotz Gewinnrückgang

Neue Medikamente gegen Hautkrebs und Schlaganfälle sorgen beim US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb für Auftrieb. Zwar schrumpfte der Gewinn im zweiten Quartal um 37,9 % auf 333 Mio. US-$. Das lag aber auch an hohen Sonderkosten, die auf den Gewinn drückten. Ohne diese Faktoren schnitt der New Yorker Konzern mit einem Gewinn je Aktie von 48 Cent um vier Cent besser ab als Wall-Street-Analysten erwartet hatten.

Bristol-Myers setzte von April bis Juni 3,9 Mrd. US-$ um - ein Rückgang von 4 %. Analysten hatten geringere Erlöse erwartet. Der Konzern hatte vor einigen Monaten sein weltweites Geschäft mit Diabetes-Medizin an den langjährigen Partner AstraZeneca aus Großbritannien verkauft. Ohne die Trennung hätte Bristol-Myers 7 % mehr Umsatz im Quartal erwirtschaftet.

Rund lief es im Geschäft mit dem Schlaganfall-Mittel Eliquis, das unter anderem im Wettbewerb mit dem Bayer-Präparat Xarelto steht. Die Umsätze mit der Tablette schossen auf 171 Mio. US-$ hoch von lediglich 12 Mio. US-$ vor Jahresfrist. Eliquis ist seit Ende 2012 auf dem Markt und konnte zunächst kaum Marktanteile gewinnen. In den vergangenen Monaten zog das Geschäft aber merklich an. Einen Umsatzsprung erzielte der Konzern auch mit dem Hautkrebs-Präparat Yervoy: Die Verkaufserlöse schnellten um 38 % auf 321 Mio. US-$ in die Höhe.

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