Boehringer und Lilly kooperieren bei Diabetesmitteln

Boehringer Ingelheim, Deutschlands zweitgrößter Pharmakonzern, und das US-Pharmaunternehmen Eli Lilly haben eine weltweite Allianz auf dem Gebiet der Diabetestherapie bekannt gegeben. Die Unternehmen wollen gemeinsam vier Wirkstoffe entwickeln und vermarkten, die sich bereits in mittleren und späten Stadien der Entwicklung befinden.
Je zwei der Mittel stammen von Boehringer und von Lilly. Der Vertrag sieht u.a. vor, dass Lilly 300 Mio. € an Boehringer Ingelheim zahlt, das zusätzlich Anspruch auf 625 Mio. € hat, wenn seine Mittel bestimmte Zulassungshürden nehmen. Falls die Lilly-Mittel diese Erfolge verbuchen können, hat das US-Unternehmen Anspruch auf 650 Mio. US-$.
Sollte Boehringer darüber hinaus sich an der Entwicklung und Vermarktung einer bestimmten Lilly-Substanz für Patienten mit Diabetes und chronischem Nierenleiden beteiligen, erhält Lilly zusätzlich bis zu 525 Mio. US-$, wenn bestimmte Ziele erreicht werden.
Weltweit leiden 285 Mio. Erwachsene unter Diabetes, davon allein in den USA mehr als 24 Mio. Die Gesundheitskosten in den USA, die durch Diabetes verursacht werden, werden auf 174 Mrd. US-$ pro Jahr geschätzt.

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