Bayer und Iambic kooperieren zur Weiterentwicklung KI-gestützter Wirkstoffforschung
Bayer und Iambic Therapeutics haben eine Forschungskooperation bekanntgegeben, in deren Rahmen Bayer neue Arzneimittel mithilfe der KI-basierten Plattform von Iambic erforschen wird. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Entdeckung von Small Molecules.

Die Kooperation nutzt Iambics KI-gestützte Plattform für die Wirkstoffforschung, einschließlich der führenden KI-Technologien Enchant und NeuralPLexer, um neuartige Angriffspunkte und differenzierte Moleküle zu identifizieren, die ansonsten schwer zu adressierende Zielstrukturen erschließen und so Bayers frühes Portfolio stärken sollen.
„Diese Zusammenarbeit steht beispielhaft für unseren gemeinsamen Anspruch, KI als strategischen Innovationstreiber in der Wirkstoffforschung zu nutzen und für unseren Fokus auf Kooperationen, die Spitzentechnologie in einen Mehrwert für Patientinnen und Patienten umsetzen“, sagte Juergen Eckhardt, Leiter Business Development & Licensing bei Bayer Pharmaceuticals. „Durch die Kooperation mit Iambic bündeln wir komplementäre Fähigkeiten, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu beschleunigen und die Entscheidungsfindung entlang der gesamten F&E-Wertschöpfungskette zu verbessern.“
Die traditionelle Wirkstoffforschung dauert 10 bis 15 Jahre und verursacht Kosten von rund 2,6 Mrd. USD, dennoch scheitern über 90% der Kandidaten in klinischen Studien. Durch KI-gestützte molekulare Optimierung zielt die Zusammenarbeit darauf ab, differenzierte Treffer-Moleküle zu identifizieren, Optimierungszeiträume zu verkürzen und Bayers Pipeline für das kommende Jahrzehnt zu stärken.
„Iambic zeigt, dass bessere Technologie zu besseren Arzneimitteln führt – sowohl in unseren eigenen Händen als auch gemeinsam mit visionären Partnern wie Bayer“, sagte Tom Miller, PhD, Mitgründer und CEO von Iambic. „Durch diese Zusammenarbeit erhält Bayer Zugang zu führender Technologie, einschließlich Iambics wegweisender KI-Modelle Enchant und NeuralPLexer, und gemeinsam erweitern wir das Spektrum potenziell lebensrettender Arzneimittel.“













