28.04.2014 • News

Bayer prüft Verkauf von Kunststoffgeschäft

Der Bayer-Konzern könnte einer Agenturmeldung zufolge sein Kunststoffgeschäft verkaufen, um sich künftig noch stärker auf Medikamente zu konzentrieren. Der größte deutsche Pharmakonzern erwäge sich von seiner Sparte MaterialScience zu trennen, nachdem Evonik Chemicals vor einigen Monaten sein Interesse daran bekundet habe, berichtete Bloomberg am Montag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden. Bei Bayer war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Das Kunststoffgeschäft MaterialScience ist seit einiger Zeit das Sorgenkind des Konzerns. Bayer hatte zuletzt damit zu kämpfen, dass in der Branche weltweit viele neue Produktionsanlagen gebaut wurden und daraufhin die Preise sanken. Konzernchef Marijn Dekkers legte deshalb im vergangenen Jahr ein Sparprogramm auf, dem auch 700 Stellen zum Opfer fallen.

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