09.08.2016 • News

BASF und Toda Kogyo wollen bei Kathodenmaterialien zusammenarbeiten

BASF und Toda Kogyo verhandeln exklusiv über eine Zusammenarbeit im Bereich Kathodenmaterialien und Vorprodukte (Präkursoren) in Nordamerika. Die beabsichtigte Zusammenarbeit wird sich auf die Herstellung eines breiten Spektrums an Kathodenmaterialien und der entsprechenden Vorprodukte in Nordamerika fokussieren, die in Lithium-Ionen-Batterien für den Automobil-, Unterhaltungselektronik- und stationären Energiespeichermarkt eingesetzt werden.

Beide Unternehmen kooperieren bereits in Japan. Sie planen, ihre jeweiligen Geschäfte für Kathodenmaterialien in Nordamerika zu vereinen, um ihre Allianz auf dem globalen Markt zu stärken. BASF würde mit einer Mehrheit an der geplanten Zusammenarbeit beteiligt sein.

„Die beabsichtigte Zusammenarbeit baut auf einer bereits erfolgreichen Geschäftsbeziehung und verstärkt unser Engagement im nordamerikanischen Markt für Kathodenmaterialien”, sagt Kenneth Lane, Leiter des Unternehmensbereichs Catalysts.

„Im Gegensatz zu der stark ausgereiften Mobilelektronik- und IT-Branche steckt der Automobilmarkt für Lithium-Ionen-Batterien noch in den Kinderschuhen. Seit vergangenem Jahr wird – aufgrund einer stärkeren Nachfrage in China, in den USA und im europäischen Markt – ein Wachstum von mehr als 30% pro Jahr für die kommenden Jahre erwartet. Um eine Spitzenposition im Automobilmarkt für Lithium-Ionen-Batterien zu erreichen, müssen wir weiterhin unsere starken Fähigkeiten in den Bereichen Sicherheit, Kostenwettbewerbsfähigkeit, Produkt-Performance, Lieferkapazitäten und Recycling aufrechterhalten und verbessern”, sagt Tadashi Kubota, Vorstandsvorsitzender von Toda Kogyo.
 

CHEMonitor

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Trendbarometer für die Chemie- und Pharmaindustrie. Präsentiert von CHEManager und Santiago Advisors Management-Beratung für Strategie und Organisation.

Webinar

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern
ERP für die Chemie

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern

Während die Nachfrage an Chemieprodukten in Westeuropa nur langsam wächst, steigt der Bedarf in Schwellenländern überdurchschnittlich.

Meist gelesen

Photo

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea

Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.