16.11.2016 • News

BASF plant schrittweise Kapazitätserhöhung ihrer MDI-Produktion in Nordamerika

BASF hat mit dem Engineering für eine schrittweise Kapazitätserhöhung der Produktionsanlagen zur Herstellung von Methylendiphenyldiisocyanat (MDI) an ihrem Verbundstandort in Geismar/Louisiana begonnen. Dabei wird die Kapazität sukzessive von 300.000 t/a auf rund 600.000 t/a erhöht werden.

„Das Engineering für die Kapazitätserhöhung der MDI-Synthese hat bereits begonnen. Entsprechend der Geschäftsentwicklung werden in weiteren Schritten die Anlagenteile für die Herstellung der MDI-Vorprodukte ausgebaut“, sagt Stefano Pigozzi, Leiter des Unternehmensbereichs Monomers. „Dabei kommen neueste unternehmenseigene Technologien zum Einsatz. Diese gewährleisten Produktivität und Energieeffizienz auf höchstem Niveau.“

Stefan Doerr, Leiter der regionalen Geschäftseinheit Monomers Nordamerika, ergänzt: „Mit dieser Investition wird BASF das Wachstum ihrer nordamerikanischen Kunden unterstützen. Die bestehende Infrastruktur am Standort Geismar in Kombination mit der Verfügbarkeit wettbewerbsfähiger Rohstoffe aufgrund von Schiefergas macht Geismar zum idealen Standort für diese Investition. Mit seiner Erfahrung wird das Team in Geismar für eine reibungslose Umsetzung des Projekts sorgen.“

MDI ist ein zentraler Bestandteil von Polyurethan, einem äußerst vielseitigen Kunststoff. Er sorgt für eine verbesserte Isolierung, hilft  Energie in Gebäuden einzusparen und findet für leichtere Materialien im Fahrzeugbau Anwendung.
 

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