22.11.2013 • News

BASF: Neue Versuchsanlage für Verpackungsfolien

Polyamid-Coextrusionsanlage
Polyamid-Coextrusionsanlage

Die BASF hat am Standort Ludwigshafen eine hochmoderne Polyamid-Coextrusionsanlage für Verpackungsfolien und Technische Folien in Betrieb genommen. In der Anlage können neue Anwendungen für Ultramid (Polyamid) zusammen mit Kunden aus der Folienindustrie entwickelt werden. Darüber hinaus wird die Anlage auch für die Forschung, Produktentwicklung und Materialprüfung für Ultramid-Folienprodukte eingesetzt werden.

Die Anlage erlaubt die Produktion von Castfolien sowie Blasfolien mit bis zu sieben Schichten. Durch die flexible Auslegung und die Größe der Kombinationsanlage können Produktionsbedingungen simuliert werden. Die Anlage ermöglicht die Herstellung von Versuchsmengen und die anwendungstechnische Prüfung neuentwickelter Folienprodukte. Hermann Althoff, Leiter der globalen BASF-Geschäftseinheit Polyamide und Zwischenprodukte erläutert: „Mithilfe der neuen Coextrusionsversuchsanlage können wir gemeinsam mit unseren Kunden neue, individuell auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnittene Folienprodukte entwickeln."

Je nach Bedarf kann die Anlage als Cast- oder Blasfolienanlage betrieben werden. Sie ermöglicht die Extrusion von 20 µm bis 250 µm dicken, symmetrischen oder asymmetrischen Folien bei einer Breite bis zu 750 mm und Geschwindigkeiten bis zu 50 m/min. Die Abkühlung der Folien kann im Blasfolienbetrieb durch Luft und je nach Anforderung zusätzlich auch mit Wasser erfolgen. Im Castfolienbetrieb wird die Abkühlung über die Chill-Roll, die zwischen 20°C und 130°C einstellbar ist, geregelt. Durch die Verwendung des Polyamids in flexiblen Verpackungslösungen wird weniger Verpackungsmaterial benötigt. Gleichzeitig wird das verpackte Produkt optimal geschützt. Dadurch trägt es dazu bei, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Durch die Reduzierung von Verpackungsmaterial werden außerdem die Umwelt geschont und Kosten eingespart.

 

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