14.09.2011 • News

Autokonjunktur erreicht Bayer und Lanxess

Autokonjunktur erreicht Bayer und Lanxess. Angesichts der Absatzschwäche der Automobilindustrie rechnet Bayer in ihrer Kunststoffsparte Material Science mit einem schwächeren Geschäft. „Wir gehen davon aus, dass unser Ergebnis im vierten Quartal im Vergleich zum dritten rückläufig sein wird“, sagte ein Sprecher der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ).

Die Entwicklungen in der Automobilindustrie würden Einfluss auf das Geschäft haben. Im Gesamtjahr 2007 machte Bayer Material Science dem Bericht zufolge einen Umsatz von 10,4 Mrd. € und einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 1,54 Mrd. €. 2008 rechne Bayer damit, unter dem Ebitda des Vorjahres abzuschneiden. Der Konzern stellt unter anderem Schaumstoffe für Autositze, aber auch Lacke und Scheinwerferprodukte her. 18 % der Umsätze generiere Material Science aus der Automobilindustrie. Mit schwächeren Geschäftsaktivitäten infolge der Autokrise rechnet demnach auch Lanxess, die Kunststoffe und Kautschuke als Vorprodukte für Reifen, Schläuche oder Scheibenwischer liefert. Lanxess schließt nach Angaben eines Sprechers „Personalmaßnahmen“ nicht mehr aus. „Wir merken gerade im Automobilbereich, dass die Bänder stillstehen.“ Bei weiter fehlenden Aufträgen sei auch die Stilllegung von Produktionslinien und sogar von ganzen Betrieben denkbar.

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