28.02.2013 • News

Agrarchemie treibt Geschäft von Bayer im Schlussquartal an

Starke Geschäfte in der Agrarchemie und in der Gesundheitssparte haben den operativen Gewinn des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer im Schlussquartal angeschoben. Der um Sondereinflüsse bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im vierten Quartal um 18,4% auf 1,825 Mrd. € gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Leverkusen mit. Damit traf Bayer die Schätzungen der Analysten, die im Schnitt einen bereinigten operativen Gewinn von 1,82 Mrd. € erwartet hatten. Der Konzern, der in diesem Jahr sein 150jähriges Firmenjubiläum feiert, setzte von Oktober bis Dezember 9,86 Mrd. € um - ein Plus von 7,3% binnen Jahresfrist. Hohe Kosten für Rechtsfälle im Zusammenhang mit den Antibabypillen Yaz und Yasmin ließen allerdings den Konzerngewinn um 5,8% auf 374 Mio. € sinken.

Bayer-Chef Marijn Dekkers äußerte sich zuversichtlich zum laufenden Jahr. "Wir erwarten für 2013 und darüber hinaus eine Fortsetzung des Rekordkurses", sagte der Manager. Währungsbereinigt und ohne Zu- und Verkäufe soll der Umsatz dieses Jahr um 4 bis 5 % auf rund 41 Mrd. € zulegen. Seinen bereinigten operativen Gewinn will Bayer im mittleren einstelligen Prozentbereich ausbauen.

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