12.05.2026 • News

Takeda investiert in klimaneutrale Energieversorgung

Takeda hat an seinem Produktionsstandort in Oranienburg bei Berlin eine neue Photovoltaikanlage offiziell in Betrieb genommen.

Nach sieben Monaten Bauzeit wurde die Anlage im Rahmen einer Feierstunde eröffnet. Mit einer Investition von rund 4 Mio. EUR aus eigenen Mitteln unterstreicht Takeda sein langfristiges Bekenntnis zum Standort Oranienburg und zur nachhaltigen industriellen Wertschöpfung in Deutschland.

„Die Photovoltaikanlage liefert am Standort Oranienburg jährlich rund 1.500 MW/h Strom und spart etwa 650 t CO₂ ein. Das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 350 Einfamilienhäusern. Damit leisten wir einen messbaren Beitrag zur Reduzierung unseres ökologischen Fußabdrucks direkt vor Ort“, erklärte Chris Buttkus, Leiterin des Standorts Oranienburg und Mitglied der Geschäftsführung von Takeda in Deutschland. „Für uns ist entscheidend, dass wir unsere Produktion langfristig verantwortungsvoll, resilient und zukunftsfähig gestalten. Investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung sind ein zentraler Baustein, um den Standort Oranienburg dauerhaft zu stärken.“

Für die Anlage wurden auf einer Fläche von rund 6.000 m2 etwa 3.500 Solarmodule installiert, mit einer maximalen technischen Leistung von 1,5 MWp (Megawatt Peak). Die Anlage deckt ab sofort einen Teil des Strombedarfs des Standorts ab, der Rest wird bereits seit 2012 aus nachhaltigen Energiequellen bezogen. Durch die Nutzung bereits vorhandener Parkflächen für die Solaranlage schafft das Projekt zudem überdachte Stellflächen für die Belegschaft und vermeidet zusätzlichen Flächenverbrauch.

Durch die konsequente Nutzung des erzeugten Stroms vor Ort leistet Takeda auch einen Beitrag zur nachhaltigen und lokalen Energienutzung. Mit der Photovoltaik-Anlage stärkt Takeda die eigenständige Energieversorgung des Standorts und die Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz. „Für uns als energieintensiver Produktionsstandort ist es ein wichtiges Signal, Verantwortung für den eigenen Strombedarf zu übernehmen“, so Buttkus. „Unsere Photovoltaik-Anlage ist kein isoliertes Nachhaltigkeitsprojekt, sondern Teil einer vorausschauenden Standortstrategie im Interesse von Unternehmen, Belegschaft und Kommune.“

Die Investition unterstreicht die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für nachhaltige industrielle Entwicklung und die weitere Transformation hin zu wettbewerbsfähiger Wertschöpfung – getragen durch Investitionen in Technologie, Infrastruktur und Mitarbeitende. Nachhaltige Energieversorgung ist dabei ein zentraler Baustein für wettbewerbsfähige Produktionsstandorte und stärkt Innovation, Versorgungssicherheit und Wertschöpfung in Deutschland.

„Investitionen wie diese stärken nicht nur den Industriestandort Brandenburg, sondern zeigen auch, wie Unternehmen ihren Beitrag zur Transformation der Energieversorgung leisten können“, erklärte Daniel Keller, Finanzminister des Landes Brandenburg.

„Takeda zeigt mit dieser Investition, dass industrielle Entwicklung, Klimaschutz und Verantwortung für den Standort zusammengedacht werden können“, sagte Christoph Schmidt-Jansa, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Oranienburg.

Feierliche Eröffnung der Photovoltaik-Anlage bei Takeda in Oranienburg mit...
Feierliche Eröffnung der Photovoltaik-Anlage bei Takeda in Oranienburg mit Buzzer-Druck, Gruppenbild (v.l.n.r.): Daniel Keller, Finanzminister des Landes Brandenburg; Alexander Tönnies, Landrat des Landkreises Oberhavel; Björn Lüttmann (SPD), Mitglied des Landtages Brandenburg, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg; Steffen Kammradt, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB); Chris Buttkus (Standortleitung, Takeda); Christoph Schmidt-Jansa, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Oranienburg.
© Takeda

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