Spatenstich für neuen IBC-Produktionsstandort
Schütz startet mit dem Bau eines hochmodernen Produktionswerks und Logistikzentrums für Intermediate Bulk Container (IBC) am BASF-Standort in Ludwigshafen.
Im Beisein des Ludwigshafener Oberbürgermeisters Klaus Blettner begingen Vertreter beider Unternehmen den traditionellen Spatenstich für das Projekt mit einer Investitionssumme von rund 40 Mio. EUR. Das Vorhaben stärkt die standortnahe, strategische Versorgungssicherheit, fördert zugleich Energieeffizienz sowie eine aktive Kreislaufwirtschaft und senkt durch eine Reduzierung von Lkw-Transporten nachhaltig CO2-Emissionen. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2027 geplant.
Der neue Produktions- und Logistikstandort von Schütz entsteht auf einer Fläche von rund 20.000 m2 angrenzend an das BASF-Stammwerk und wird nicht nur die Versorgungssicherheit des Chemieunternehmens, sondern auch weiterer Industriekunden in der Region Rhein-Neckar sichern. Das Werk umfasst modernste Fertigungsbereiche für die Produktion von IBC, ein angrenzendes Packmittellager sowie Büro- und Sozialräume. In den verschiedenen Ausbaustufen schafft Schütz zunächst 60 und später bis zu 100 neue Arbeitsplätze an seinem geplanten Standort.
„Der heutige Spatenstich ist ein starkes Signal für den Industriestandort Ludwigshafen. Die Investition von Schütz zeigt, dass unser Standort Zukunft hat und Unternehmen hier langfristige Perspektiven sehen. Wenn Produktion, Logistik und industrielle Wertschöpfung durch kurze Wege und enge Partnerschaften miteinander verbunden werden, stärkt das die Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunft unserer Industrie“, betont Klaus Blettner, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen.
Standortnähe als strategischer Vorteil
Das Produktions- und Logistikzentrum ist gezielt darauf ausgerichtet, das BASF-Stammwerk langfristig und zuverlässig mit Industrieverpackungen zu versorgen. Von der Auftragsabwicklung über die Produktionsplanung bis hin zur Versorgung der zahlreichen Abladestellen innerhalb der BASF – durch die hochmoderne IT-Infrastruktur werden sämtliche Prozessschritte digital und vollautomatisch gesteuert. Gleichzeitig sorgt die direkte Lieferverbindung vom Schütz-Werk zum benachbarten BASF-Gelände für kurze Lieferwege und Logistikprozesse, eine hohe Versorgungs-effizienz und eine jährliche Einsparung von rund 1,5 Millionen Lkw-Kilometern.
„Die Stärke unseres Verbundstandorts Ludwigshafen liegt in der engen Vernetzung von Produktion, Infrastruktur und Logistik. Mit der neuen Anlage von Schütz wird dieses Prinzip konsequent weiterentwickelt,“ sagt Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte, BASF. „Gleichzeitig erhöhen die eng verzahnten Logistikprozesse die Reaktionsfähigkeit unserer Wertschöpfungsketten und schaffen die Voraussetzung für eine langfristig effiziente Versorgung unserer Produktions-betriebe.“
Die Partnerschaft zwischen Schütz und BASF reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Roland Straßburger, CEO der Schütz-Gruppe betont: „Dieses Projekt mit der BASF ist eine klare Win-Win-Investition – mit Vorteilen für unsere Kunden, für die Umwelt und für Schütz. Der neue Standort in Ludwigshafen ist nicht nur ein weiteres Kapitel dieser langjährigen Erfolgsgeschichte, sondern auch ein zukunftsweisendes Signal für hocheffiziente Logistik und gelebte Kreislaufwirtschaft.“
Nachhaltigkeit fest eingeplant
Schütz legt beim Neubau großen Wert auf Klimaschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen. Das Konzept greift dabei tief in die Produktionsarchitektur: Von der Anlagentechnik mit hochmodernen Schweißanlagen über jeden einzelnen Prozessschritt bis hin zur Logistik ist das gesamte Werk konsequent auf Energieeffizienz ausgelegt. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die firmeneigenen Anlagen und Maschinen, die Schütz in seinem globalen Kompetenzzentrum in Selters nach neuesten technischen Standards selbst entwickelt und fertigt. Das umfassende technische Know-how und der firmeneigene Maschinen- und Anlagenbau schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Effizienz von Grund auf in allen Prozessen mitgedacht wird. Ergänzt wird das Konzept des geplanten Schütz-Standorts durch eine Anbindung an das Kreislaufsystem des Verpackungs-unternehmens, das die Wiederverwendung, Aufbereitung und das Recycling genutzter Verpackungen vorsieht, sowie durch eine Photovoltaikanlage, die künftig einen Teil des in dem neuen Werk benötigten Stroms erzeugen wird.













