30.05.2013 • News

S&P stuft Rating von Pharmakonzern Merck hoch

Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) bescheinigt dem Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck eine bessere Kreditwürdigkeit. Die Experten hoben am Mittwoch das langfristige Rating für das Unternehmen auf "A" von bislang "A-" und das kurzfristige Rating auf "A-1" von zuvor "A-2" an. Merck liefere einen hohen Cashflow und baue Schulden ab. Das Kreditprofil des Unternehmens verbessere sich kontinuierlich. Die Aussichten für das Rating von Merck stufte S&P als stabil ein.

Die Ratingagentur geht unter anderem davon aus, dass Merck in den nächsten Jahren zumindest einen stabilen Konzernumsatz erwirtschaften wird. Zwar verliere das Top-Medikament Rebif gegen Multiple Sklerose 2015 für eine ältere Version in Europa den Patentschutz. Da Rebif aber eine Biotecharznei und daher relativ schwierig herzustellen sei, bleibe Merck voraussichtlich relativ geschützt vor der Konkurrenz durch Generika. S&P wies allerdings darauf hin, dass die Umsatzentwicklung des Mittels nach 2014 auch davon abhängt, wie neuere Arzneien, die nicht mehr wie Rebif gespritzt werden müssen, im Markt einschlagen.

 

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