25.07.2016 • NewsSartoriusUmsatzGewinn

Sartorius wächst kräftig

Sartorius hat das erste Halbjahr 2016 mit deutlich zweistelligem Wachstum bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen. Im ersten Halbjahr 2016 steigerte der Konzern seinen Umsatz wechselkursbereinigt um 18,7% von 535,3 Mio. EUR auf 625,4 Mio. EUR (nominal 16,8%). Der Umsatz erhöhte sich in allen Geschäftsregionen, erneut angeführt von Amerika mit einem Plus von 24,7% auf 212,3 Mio. EUR. In den Regionen EMEA und Asien/Pazifik baute Sartorius sein Geschäft um 18,7% auf 288,1 Mio. EUR beziehungsweise um 10,0% auf 125,1 Mio. EUR aus (alle regionalen Wachstumsraten wechselkursbereinigt).

Noch deutlicher als beim Umsatz fiel das Plus beim Gewinn aus: Der operative Ertrag (underlying EBITDA) stieg im ersten Halbjahr erneut überproportional um 26,6% auf 153,4 Mio. EUR. Die entsprechende Marge erreichte 24,5% nach 22,6% im Vorjahreszeitraum. Der maßgebliche Konzernnettogewinn erhöhte sich um 30,4% von 47,8 Mio. EUR auf 62,4 Mio. EUR; der entsprechende Gewinn je Stammaktie stieg auf 0,91 EUR (Vorperiode 0,70 EUR4) bzw. je Vorzugsaktie auf 0,92 EUR (Vorperiode 0,71 EUR4).

Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern des Unternehmens lagen nach Abschluss der ersten sechs Monate weiterhin auf sehr gutem Niveau. So betrug die Eigenkapitalquote 39,1% nach 44,9% zum Jahresende 2015 und der dynamische Verschuldungsgrad 1,6 (31.12.2015: 1,3).

„Wir haben uns in beiden Sparten und allen Regionen sehr gut entwickelt“, sagte Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg, der die Gesamtjahresziele mit Vorlage der Halbjahresergebnisse anhob. „Insbesondere die Sparte Bioprocess Solutions konnte ihr dynamisches Wachstum fortsetzen und auch die Aussichten für das zweite Halbjahr und darüber hinaus sind sehr positiv.“ Mit Verweis auf die drei Ende Juni bzw. Anfang Juli erworbenen Start-up-Unternehmen IntelliCyt, ViroCyt und Ksep sagte Kreuzburg: „Durch die jüngsten Zukäufe haben wir insbesondere in der Laborsparte unsere Angebotspalette für Kunden aus der biopharmazeutischen Industrie und der akademischen Forschung um sehr innovative Bausteine erweitert. Alle drei Akquisitionen bringen hohes Wachstumspotenzial mit.“

Auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung des ersten Halbjahres hatten die Zukäufe noch keinen Einfluss.

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