22.12.2014 • News

Rosneft zahlt Schulden zurück

Rosneft hat ungeachtet der westlichen Sanktionen wegen der Ukraine-Krise Kredite in Höhe von 7 Mrd. USD zurückgezahlt und damit für Erleichterung bei Investoren gesorgt. Insgesamt hat sich Rosneft 12,7 Mrd. USD im Ausland geliehen, um die Übernahme des russisch-britischen Unternehmens TNK-BP im vergangenen Jahr zu finanzieren. Im Februar muss Rosneft die zweite Rate zurückzahlen.

Die Sanktionen des Westens setzten dem Konzern und der russischen Wirtschaft insgesamt zu, was bei Investoren zu Befürchtungen führte, die Unternehmen könnten ihre Schulden nicht zurückzahlen. Hinzu kommt der Preisverfall bei Erdöl. Außerdem droht eine Verschärfung der Sanktionen, die nach Plänen des US-Kongresses russische Rüstungsunternehmen und ausländische Investoren in der russischen Ölindustrie treffen sollen.

Unter dem Druck westlicher Sanktionen hat Rosneft eine Finanzspritze des Staates von umgerechnet mehr als 40 Mrd. EUR beantragt. Doch eine Entscheidung, ob und wie viel Geld der Konzern aus dem staatlichen Vermögensfonds erhält, der eigentlich das Rentensystem stützen soll, steht weiter aus. Dies löste Spekulationen aus, Rosneft könnte sich am heimischen Kapitalmarkt eindecken. Rosneft wies dies zurück. Der Konzern könne die Kreditrückzahlungen aus dem eigenen Geschäft stemmen, erklärte Rosneft-Chef Igor Sechin am Montag.

 

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