Rhein Chemie übernimmt von Wacker Geschäft für Reifentrennmittel

Die Rhein Chemie Rheinau erweitert ihr Produktportfolio für die Reifenindustrie durch die Übernahme des Reifentrennmittel-Geschäfts der Wacker Chemie zum 8. Juli 2011. Rhein Chemie übernimmt im Rahmen dieser Vereinbarung die Rechte an den entsprechenden Produktrezepturen sowie die bestehenden Kundenverträge und Vorräte für diese Geschäftsaktivität. Wacker Chemie wird darüber hinaus Rhein Chemie unter anderem mit den erforderlichen Silikonrohstoffen beliefern. Mitarbeiter zählen nicht zur Transaktion. Beide Partner haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart. Wacker hatte im Geschäftsjahr 2010 mit Reifentrennmitteln einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich erzielt.  „Durch die Übernahme dieses Geschäfts der Wacker Chemie erweitern wir unser Produktportfolio für die Reifenindustrie und steigen zum weltweit führenden Anbieter von Reifentrennmitteln auf", sagte Dr. Anno Borkowsky, Geschäftsführer der Rhein Chemie. Der Markt für diese Produkte wächst weltweit mittelfristig um rund 5 % pro Jahr. Mit dem Zukauf eröffnen sich für die Rhein Chemie insbesondere in den USA neue Wachstumsperspektiven. Ein Großteil der übernommenen Produkte sind wässrige, lösemittelfreie Dispersionen auf Silikonbasis. Die Produkte werden von Rhein Chemie unter dem Namen Rhenodiv vermarktet.

Ausbau der Position in den wachsenden Marktsegmenten semipermanente Trennmittel und Bladder Coatings
„Wir bieten Reifenherstellern jetzt noch vielfältigere Lösungen an und stärken damit unsere Position insbesondere in den wachsenden Marktsegmenten semipermanente Reifentrennmittel und Bladder Coatings", sagte Frank Lückgen, Leiter der Rubber Division von Rhein Chemie. Immer mehr Reifenhersteller setzen semipermanente Trennmittel ein. Diese verbessern die Wirtschaftlichkeit bei der Reifenproduktion, weil sie mit einer einzigen Beschichtung mehrere Entformungen ermöglichen.

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