08.11.2016 • News

Prozessfähigkeitsuntersuchung von Schraubverbindungen

Die Schraubmontage ist das am meisten angewendete, wieder lösbare Fügeverfahren. Bei Schraubprozessen unter Serienbedingungen können vielfältige technische Möglichkeiten im Schraubbolzen und im Montagewerkzeug dazu führen, dass die Montage nicht prozesssicher verschraubt wird. Um Prozesssicherheit zu gewährleisten, müssen Schrauben, Werkzeuge und Montageprozesse überwacht werden. Die neue Richtlinie VDI/VDE 2645 Blatt 3 „Fähigkeitsuntersuchung von Maschinen der Schraubtechnik – Prozessfähigkeitsuntersuchung – PFU beschreibt erstmalig ein Verfahren für die Prozessfähigkeitsuntersuchungen (PFU) in der Schraubmontage. Die Richtlinie gilt für Weiterdrehmomente von Schraubverbindungen mit Vorspannkraft. Das Ziel der PFU für Verschraubungen ist die Bewertung und Dokumentation der Qualitätsfähigkeit eines Schraubprozesses unter Serienbedingungen. Im Unterschied zu einer Maschinenfähigkeitsuntersuchung (MFU) werden bei der PFU zusätzlich zum Maschineneinfluss die Faktoren Mensch, Material, Methode und Mitwelt (Umgebung) berücksichtigt.

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