29.10.2013 • News

Pharmakonzern Merck will Medikamentenforschung beschleunigen

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat sich bei einer amerikanischen Biotechfirma Verfahren für die Beschleunigung seiner Medikamentenforschung gesichert. Merck erwarb von dem kalifornischen Unternehmen Open Monoclonal Antibody (OMT) eine Technologie zur Entwicklung von Antikörpern, wie Merck am Montag mitteilte. Die US-Firma erhält von Merck für den unbegrenzten Zugang zu ihrer Technologie eine Vorabzahlung. Darüber hinaus winken den Amerikanern weitere erfolgsabhängige Zahlungen. Konkrete Angaben machte Merck nicht.

Mittlerweile bauen viele Wirkstoffe gegen Krebs und andere schwere Krankheiten auf Antikörpern auf. Merck besitzt mit dem Krebsmedikament Erbitux ein umsatzstarkes Präparat, dessen Wirkstoff aus solch einem komplexen Eiweißmolekül besteht. Verfahren, mit denen sich die Entwicklung derartiger Medikamente beschleunigen lassen, stehen momentan hoch im Kurs. Die Arzneiforschung von Merck wieder schlagkräftiger zu machen ist eines der erklärten Ziele von Konzernchef Karl-Ludwig Kley. Denn nach einigen Fehlschlägen in der Pharmaforschung hat Merck kaum Nachschub an neuen Präparaten.

 

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