12.03.2010 • News

Pfizer bricht Studie mit Figitumumab ab

Pfizer muss mit einem Wirkstoff gegen Lungenkrebs erneut einen Rückschlag einstecken. Eine Phase-III-Studie mit Figitumumab zu Behandlung von Patienten mit bereits behandeltem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) sei abgebrochen worden, teilte das Unternehmen mit. Das unabhängige Data Safety Monitoring Committee (DSMC) habe sich für den Stopp ausgesprochen, da das Studienziel nicht erreicht wurde. Die Ergebnisse seien sehr enttäuschend, wurde Mace Rothenberg, zuständig für die klinische Entwicklung und die Sparte mit Onkologie-Produkten bei Pfizer in der Mitteilung zitiert. Ganz aufgeben will Pfizer das Medikament aber nicht. Der Konzern wolle die Studienergebnisse nutzen, um die Wirkweise besser zu verstehen. Nach einem ersten Rückschlag 2009 hatten Analysten ihre Umsatzerwartungen bereits gedämpft. Zunächst waren sie teilweise von 1,2 Mrd. US-$ für 2015 ausgegangen.

Pfizer ist nach Aussagen aus verhandlungsnahen Kreisen neben Teva Pharmaceuticals und Actavis unter den letzten drei Bietern für den Ulmer Generikahersteller Ratiopharm. In der kommenden Woche sollen die drei Finalisten ihre endgültigen Gebote abgegeben und einen kompletten Finanzierungsplan der Übernahmen vorlegen.

 

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