Oxea ist jetzt OQ Chemicals
Als Zeichen seiner endgültigen Integration in das neu gegründete Energieunternehmen OQ hat der Monheimer Oxo-Chemikalien-Hersteller Oxea seinen Firmennamen offiziell in OQ Chemicals geändert.



2013 wurde Oxea Teil der Oman Oil Company (OOC). Seitdem wurden zahlreiche Wachstumsprogramme initiiert und umgesetzt. Ende 2019 bildeten unter der Führung von OOC und Orpic Group neun bereits verbundene Unternehmen mit Sitz in Oman die neue Markenidentität ‚OQ‘.
Ergänzt wird die Namensänderung durch eine neue Corporate Identity, die das Potenzial der Unternehmensgruppe widerspiegelt, und eine neue Website unter www.chemicals.oq.com.
OQ strebt an, ein weltweit führendes Energieunternehmen zu werden und bietet ein breit gefächertes Produktangebot an Energie, Polymeren und Oxo-Chemikalien.
Die neue OQ Chemicals ist ein weltweiter Hersteller von Oxo-Intermediaten und Oxo-Derivaten wie Alkohole, Polyole, Carbonsäuren, Spezialester und Amine. Diese werden zur Herstellung von hochwertigen Beschichtungen, Schmierstoffen, kosmetischen und pharmazeutischen Produkten, Aroma- und Duftstoffen, Druckfarben sowie Kunststoffen verwendet. OQ Chemicals beschäftigt weltweit mehr als 1.400 Mitarbeiter.
„Wir werden das gleiche Serviceniveau bieten und das Wachstum und den Erfolg unserer Kunden unterstützen“, sagte Oliver Borgmeier, verantwortlich für Downstream International Assets bei OQ. „Langfristig werden unsere Kunden von Synergien bei OQ profitieren: Wir werden auch weiterhin in Innovationen investieren. In 2021 wollen wir mit einer sechsten Großanlage die Produktionskapazität unseres Unternehmens für Carbonsäuren insgesamt um 30 % erhöhen. Im gleichen Jahr planen wir, zusätzliche Produktionskapazitäten für TCD-Alkohol in Betrieb zu nehmen, die den erwarteten weltweiten Bedarf auf Jahre hinaus decken werden“, fügte er hinzu.
„Bereits zu Beginn des Integrationsprozesses wurde es klar, dass eine erfolgreiche Integration nur unter einer weltweiten Marke möglich sein würde. In einem Großteil der Rückmeldungen, die wir damals erhielten, wurde von uns eine neue Plattform und eine neue Identität gefordert, damit wir zusammenkommen und das zukünftige Unternehmen schaffen können, auf das wir alle stolz sind. Die Wahl fiel auf eine neue, frische, mutige und globale Marke, die das neue Unternehmen repräsentiert, das wir sind. Und das war OQ!“, erklärte Musab Al Mahruqi, CEO der OQ Group.
„Unser Ziel ist es, mit diesem neuen Unternehmen ein einzigartiges integriertes Modell für ein Energieunternehmen zu entwickeln, das Nachhaltigkeit und Business Excellence bietet. Wir werden für unsere Mitarbeiter, unsere Agilität, unseren kundenorientierten Ansatz und unsere Innovationen weltweit bekannt sein. Nach unseren ambitionierten Wachstumszielen planen wir, unser EBITDA in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln und über 28 Mrd. USD in neue Projekte zu investieren. Dazu werden wir auch in Projekte aus den Bereichen alternative Energie, Tankstellen und ‚Gas-to-Plastics‘ investieren. Dies wird für unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Branchen sehr spannend werden“, sagte er weiter.
Meist gelesen

Dow schließt Anlagen in Schkopau und Böhlen
Dow Chemical hat die endgültige Schließung von drei Upstream-Anlagen in Europa - zwei in Deutschland und eine in Großbritannien - angekündigt.

Michael Kopecky neuer Global Head of Tank Container bei Leschaco
Michael Kopecky wird bei Leschaco ab dem 1. Juli 2025 die Rolle des Global Head of Tank Container übernehmen.

Jens Birgersson wird neuer Brenntag-CEO
Jens Birgersson folgt mit Wirkung zum 1. September 2025 als Vorstandsvorsitzender von Brenntag auf Christian Kohlpaintner.

BASF-Standort Schwarzheide wird Industriepark Lausitz
Der BASF-Standort Schwarzheide wirbt unter neuem Namen mit skalierbarer Infrastruktur und umfangreichen Services um Ansiedler und Kooperationspartner.

Ineos schließt zwei Produktionsstätten in Rheinberg
Ineos hat die Absicht bestätigt, zwei Produktionsanlagen in Rheinberg im Ruhrgebiet zu schließen. Die Schließungen seien die Konsequenz hoher Kosten.





