12.03.2014 • News

Neue Arzneien sollen Umsatz von Bayer beflügeln

Neue Arzneien sollen Bayer in den nächsten Jahren kräftig Auftrieb verleihen. Mit fünf neuen Medikamenten will Bayer bereits in diesem Jahr einen Umsatz von rund 2,8 Mrd. € einfahren nach gut 1,5 Mrd. € 2013, wie Bayer am Mittwoch mitteilte. Das Kunststoffgeschäft MaterialScience, derzeit das Sorgenkind des Konzerns, will Bayer-Chef Marijn Dekkers durch Sparmaßnahmen und eine höhere Auslastung der Anlagen wieder auf Kurs bringen. "Insgesamt bin ich für die mittelfristige Entwicklung von Bayer optimistisch", sagte Dekkers bei einer Investorenveranstaltung in Leverkusen.

Zugpferd von Bayer bleibt die Gesundheitssparte HealthCare und dabei vor allem das Pharmageschäft. Dabei setzt Dekkers auf fünf neue umsatzstarke Medikamente: Das Thrombosemittel Xarelto, das Augenmittel Eylea, die Krebsmedikamente Stivarga und Xofigo sowie das Lungenhochdruckmittel Adempas. Bayer hatte erst kürzlich seine Spitzenumsatzerwartung für diese Präparate auf mindestens 7,5 Mrd. € jährlich angehoben.
Mit Hilfe der neuen Medikamente will Bayer bald wieder zu den weltweit zehn größten Arzneimittelherstellern zählen. Noch belegt der Leverkusener Konzern den 14. Platz. Bayer will den Umsatz im Pharma-Geschäft - Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe ausgeklammert - bis 2016 um durchschnittlich 8% pro Jahr erhöhen. 2013 setzte Bayer in der Pharmasparte 11,19 Mrd. € um. Die um Sondereinflüsse bereinigte operative Rendite (Ebitda-Marge) soll sich auf mindestens 33 (2013: 31,2) % verbessern.

 

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