05.09.2018 • News

LEO Pharma schließt Übernahme von Bayer-Sparte in USA ab

Die Closing-Bedingungen für den Transfer des Geschäfts mit verschreibungspflichtigen Dermatologika von Bayer an LEO Pharma in den USA sind erfüllt. Dies teilten beide Unternehmen am Dienstag mit. In den übrigen Ländern wird der Abschluss der Transaktion, vorbehaltlich der Erfüllung der üblichen Closing-Bedingungen, in der zweiten Jahreshälfte 2019 erwartet.

Beide Unternehmen haben einen Vertrag über den Erwerb des weltweiten Bayer-Portfolios an verschreibungspflichtigen Dermatologieprodukten geschlossen, wie am 31. Juli 2018 gemeldet. Hierzu gehören Finacea (Azelainsäure-Schaum) für die topische Behandlung leichter bis mittelschwerer Rosazea, eine Palette topischer Steroide sowie andere Produkte für die Behandlung von Akne und Pilzinfektionen der Haut.

Chris Posner, President und CEO von LEO Pharma USA, erklärte: „Dies ist eine vielversprechende Entwicklung für LEO Pharma in den USA. Mit dieser Übernahme kann LEO Pharma in den USA seine Therapiegebiete und seinen Stab an qualifizierten Mitarbeitern erheblich ausweiten. Dadurch können Dermatologiepatienten im ganzen Land noch mehr Behandlungsmöglichkeiten angeboten werden.“

„Unsere Mitarbeiter im Bereich verschreibungspflichtige Dermatologika haben dieses Geschäft in jahrelanger engagierter Arbeit weiterentwickelt“, sagte Patrick Lockwood-Taylor, Leiter der Bayer-Division Consumer Health in Nordamerika. „Mit dem Abschluss der Transaktion in den USA ist es nun in besten Händen für zukünftiges Wachstum, während wir uns auf das Kerngeschäft im Bereich verschreibungsfreie Produkte konzentrieren können.“

Wie vereinbart wird LEO Pharma die weltweiten Produktrechte außer für Afghanistan und Pakistan erwerben und die Vertriebs- und Marketingorganisation in 14 Ländern sowie eine Produktionsstätte im italienischen Segrate übernehmen. Ein erfolgreiches Closing vorausgesetzt, werden im Rahmen dieser Transaktion rund 450 Mitarbeiter das Unternehmen wechseln.

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