Lanxess steigert Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal 2026
Lanxess konnte Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr steigern – trotz eines weiter schwachen wirtschaftlichen Umfelds und anhaltender geopolitischer Unsicherheiten.

Der Konzern erzielte einen Umsatz von 1,561 Mrd. EUR, ein Plus von 6,5% im Vergleich zum Vorjahreswert von 1,466 Mrd. EUR. Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag bei 152 Mio. EUR und damit 1,3% über dem Wert des Vorjahresquartals von 150 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen für das zweite Quartal betrug 9,7% nach 10,2% im Vorjahresquartal.
Der Anstieg des Ergebnisses resultierte aus einer verbesserten Nachfrage und entsprechend höheren Absatzmengen. Über Preissteigerungen konnte Lanxess die Belastungen aus höheren Rohstoff- und Energiekosten weitgehend kompensieren.
Hohe Dynamik gegenüber erstem Quartal
Ein Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2026 macht die Dynamik im zweiten Quartal noch deutlicher. Der Umsatz legte um 13,3% zu, das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 61,7%.
Auch der Free Cashflow verbesserte sich im Vergleich zum Vorquartal deutlich: Nach minus 29 Mio. EUR im ersten Quartal 2026 lag er im zweiten Quartal bei 56 Mio. EUR.
„Im zweiten Quartal hat sich die erwartete Dynamik bestätigt und wir konnten von einer gestiegenen Nachfrage profitieren, auch durch temporäre Effekte infolge des Konflikts im Nahen Osten. Erstmals seit einem Jahr haben wir Steigerungen der Mengen und Preise wieder zeitgleich umsetzen können“, sagte Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender von Lanxess. „Allerdings ist kein nachhaltiger Aufschwung der Nachfrage in unseren Kernmärkten in Sicht und die Marktbedingungen bleiben weiter anspruchsvoll. Bis Ende des Jahres gibt es voraussichtlich keine weiteren konjunkturellen Impulse. Dafür erwarten wir aber aus unseren Kostensenkungsprogrammen höhere Beiträge als im ersten Halbjahr.“
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt der Konzern seine Prognose vom März und rechnet weiterhin mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 450 und 550 Mio. EUR.











