11.08.2016 • News

K+S: Produktionseinschränkungen und schwieriges Marktumfeld

Im ersten Halbjahr 2016 musste die K+S Gruppe einen deutlichen Umsatzrückgang auf 1,8 Mrd. EUR verzeichnen (H1/15: 2,3 Mrd. EUR); dies entspricht einem Minus von gut 20%. Das zweite Quartal blieb mit 732 Mio. EUR ebenfalls deutlich hinter dem Vorjahreswert von 914 Mio. EUR zurück.
Das operative Ergebnis EBIT I der K+S Gruppe sank in den ersten sechs Monaten um 53% auf 233 Mio. EUR nach 496 Mio. EUR im Vorjahr. Im zweiten Quartal lag das EBIT I mit 15 Mio. EUR fast 92% unter Vorjahr.

Die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung waren niedrigere Durchschnittspreise im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie eine geringere Absatzmenge in Folge der Produktionsausfälle im Werk Werra. Insbesondere im zweiten Quartal wirkten sich die Einschränkungen in der dortigen Kaliproduktion deutlich negativ aus. Hinzu kamen nachfragebedingte Absatzeinbußen vor allem im nordamerikanischen Auftausalzgeschäft infolge des milden Winters 2015/2016.

„Neben einem schwierigen Marktumfeld im Kaligeschäft und dem niedrigeren Auftausalzabsatz haben die Produktionseinschränkungen im Werk Werra unser Geschäft insbesondere im zweiten Quartal stark belastet“, sagt Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner. „Wir arbeiten derzeit intensiv an zusätzlichen Maßnahmen zur Salzabwasserentsorgung, um die Produktionseinschränkungen an der Werra zu reduzieren.“

Die Management-Agenda wird weiter konsequent umgesetzt. „Mit dem Erwerb von Düngemittelaktivitäten in China bauen wir unser Spezialitätengeschäft weiter aus und erhalten zudem einen besseren Zugang zu den Wachstumsmärkten in Asien“, so Steiner weiter. Fortschritte macht das Unternehmen auch bei den Themen „Salz 2020“ und „Fit für die Zukunft“.

Trotz des Zwischenfalls beim Legacy Projekt soll die Produktionskapazität in Höhe von zwei Millionen Tonnen – auf der Basis der bisherigen Erkenntnisse – wie erwartet Ende 2017 erreicht werden.

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