18.03.2014 • NewsGazpromExxonMobilShell

Gazprom wittert Geschäft auf der Krim

Gazprom will auf der ukrainischen Halbinsel Krim Öl und Gas fördern. Der russische Staatskonzern habe entsprechende Vorschläge unterbreitet, sagte der stellvertretende Ministerpräsident der Krim-Regierung, Rustam Temirgaliew, am Dienstag nach Angaben der Agentur RIA. "Natürlich war Gazprom der erste, der auf uns zugekommen ist." Der Gas-Konzern wollte sich nicht dazu äußern. Die Bewohner der ukrainischen Halbinsel haben am Sonntag für einen Anschluss an Russland gestimmt.

Schon vergangene Woche hatte Temirgaliew angekündigt, dass die staatliche ukrainische Energiefirma Chornomornaftohaz an ein russisches Unternehmen wie Gazprom verkauft werden könnte. Die Ukraine deckt mehr als die Hälfte ihres jährlichen Erdgasbedarfs mit russischen Importen. Da die Regierung in Moskau diese Abhängigkeit schon mehrfach für politischen Druck eingesetzt hat, will die Ukraine ihre Energieversorgung breiter aufstellen. Das Erdgas des Schwarzen Meeres vor der Krim spielte dabei eine wichtige Rolle. Auch Konzerne wie Exxon Mobil, Royal Dutch Shell, Eni und OMV waren zur Stelle, um bei der Förderung dabei zu sein. Die Investitionen sind wegen der Krise aber in Gefahr.

 

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